Anatevka

 

 

Künstlerische Leitung

OS18 Portraitfoto SaschaNaderSascha Nader

Der OperettenSommer Kufstein hat einen neuen künstlerischen Leiter: Er heißt Sascha Nader, kommt aus Wien und wird dem Festival ab sofort seine künstlerische Ausrichtung geben. Er folgt damit Rudolf Berger, der seit der Gründung vor elf Jahren diese Funktion inne hatte. Sascha Nader kennt den Festspielsommer in Kufstein schon sehr gut; in den letzten Jahren war er jeweils mit leitenden Aufgaben dabei. Er ist ausgebildeter Sänger und hat seine musikalische Heimat an der Wiener Volksoper. Seine jahrzehntelange Erfahrung mit dem Musiktheater und mit internationaler Produktion machen ihn zu einem prädestinierten Partner für Kufstein. Er ist Eigentümer des Künstlermanagements Proscenium sowie Gründer des Casting Tools myCAST.is. In den elf Jahren seines Bestehens hat der OperettenSommer viele wunderbare Produktionen herausgebracht und sich in die Herzen der Zuseher gespielt. Nun möchte ich ihm aus meiner Erfahrung und mit meinen Ideen frische Impulse verleihen, gemeinsam mit Josef Resch, allen Mitarbeitern und vor allem unserem treuen Publikum neue, interessante Wege beschreiten.“, sagt der neue künstlerische Leiter. Seine erste Saison wird er am 3. August 2018 mit Jerry Bocks Musicalklassiker „Anatevka“ eröffnen, der liebenswerte Milchmann Tevje und sein berühmtes „Wenn ich einmal reich wär’...“ werden die Festung mit Stimmung erfüllen. 

Produktionsleitung und Regieassistenz

Angela Schweiger FotoAngela Schweiger

Die gebürtige Salzburgerin Angela Schweiger maturierte am Akademischen Gymnasium Salzburg und erhielt gleichzeitig eine musikalische Ausbildung am Mozarteum (Klavier, Blockflöte). In Wien schloss sie ein Studium der Geschichte und Theaterwissenschaften ab, verbunden mit zwei längeren Auslandsaufenthalten an der Université VI in Paris. Seit 1998 ist sie in der Opern- und Theaterbranche in diversen Funktionen tätig. Erste Engagements führten Angela Schweiger ans Salzburger Landestheater und an die Oper Graz als Regieassistentin und Abendspielleiterin. Bei den Salzburger Festspielen war sie Jürgen Flimms persönliche Assistentin und betreute Produktionen wie King Arthur und die Zauberflöte. 2003 wurde sie an die Volksoper Wien als Spielleiterin verpflichtet, wo sie noch immer tätig ist und ein breitgefächertes Repertoire an klassischen Opern, Operetten und Musicals szenisch betreut. Auch ist Angela Schweiger am New National Theatre Tokio, Japans einzigem bestehenden Opernhaus, gern gesehener Gast als Revival Director diverser Produktionen. Zusammenarbeit mit international bekannten Regisseuren wie Robert Herzl, Lutz Hochstraate, Jürgen Flimm, Graham Vick, Herbert Kaplmüller, Stein Winge, Robert Carsen, Stephen Lawless, Joseph Köpplinger, Dietrich Hilsdorf, Arturo Marelli, Jean-Louis Martinoty, Thomas Enzinger, Olivier Tambosi, sowie mit namhaften Dirigenten wie Ricardo Muti, Nikolaus Harnoncourt, Philippe Jordan, Dan Ettinger, Alfred Eschwé, Hans Graf, Rudolf Bibl, David Levi u.a. Seit 2008 ist Angela Schweiger als Regieassistentin und Abendspielleiterin fixer Bestandteil des Operettensommers und seit 2017 auch als Teil der Produktionsleitung.

Dirigent

OS18 Foto Gerrit Prießnitz previewGerrit Prießnitz

Der gebürtige Bonner dirigiert in der Spielzeit 2017/18 Richard Strauss' "Josephs Legende" an der Wiener Staatsoper, "Tannhäuser" am Theater Chemnitz, Mozart, Berlioz ("Roméo et Juliette") , Offenbach und Strauß an der Volksoper Wien sowie Sinfoniekonzerte mit Werken von Haydn, Danzi, Beethoven, Schumann, Brahms, Mendelssohn, Wagner und Strauss im Konzerthaus Dortmund, in Jena, Sofia und Ulsan (Südkorea). Der Volksoper Wien war er bereits von 2006 bis 2013 fest verbunden und hat dort insbesondere Mozart, Puccini und R. Strauss, aber auch Werke wie "Albert Herring", "Rusalka", "Der Freischütz", "Carmen", "Hoffmanns Erzählungen", die Österreichische Erstaufführung von Henzes "Wundertheater", Trojahns "Limonen aus Sizilien" sowie Operette und Ballett dirigiert. Bis 2011 war er zudem Künstlerischer Leiter der Wiener Akademischen Philharmonie mit Konzerten imMusikverein und im Konzerthaus. Gastspiele führten ihn mehrfach nach Japan, zum Bruckner Orchester und an das Landestheater Linz, nach Graz, Luzern, Bologna, Bari, den Seefestspielen Mörbisch und zu verschiedenen deutschen Orchestern und Opernhäusern: Bamberger Symphoniker, Aalto Musiktheater Essen, Münchner Rundfunkorchester, Staatskapelle Halle, Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz, Württembergische Philharmonie Reutlingen, Norddeutsche Philharmonie und Volkstheater Rostock, Nürnberger Symphoniker, Jenaer Philharmonie, Nordwestdeutsche Philharmonie Herford, Schlossfestspiele Staatstheater Schwerin, Theater Augsburg u.a. 2013 dirigierte er an der Wiener Staatsoper die Premiere von Hans Werner Henzes „Pollicino“ - einer Produktion, die auch auf DVD erschienen ist und wurde 2014 für "Der Nussknacker" wieder eingeladen. An der Oper Köln stand er bereits bei "Ariadne auf Naxos“, "Rigoletto", "Die Fledermaus", "The Turn of the Screw" und "Die Fledermaus" am Pult. Mit einer konzertanten Aufführung von Beethovens "Fidelio“ debütierte Gerrit Prießnitz am Pult des Radio Filharmonisch Orkest 2014 im Concertgebouw Amsterdam. Mit der Premiere von Offenbachs "La Belle Hélène“ gab er zudem sein von der Presse euphorisch aufgenommenes Debüt an der Hamburgischen Staatsoper, dem auch eine Einladung als Einspringer für "Carmen" folgte. Nach seinem Studium an der Salzburger Universität "Mozarteum" bei Prof. Dennis Russell Davies und Prof. Karl Kamper war er von 2001 bis 2005 Kapellmeister und Studienleiter am Theater Erfurt. Seit Herbst 2017 bekleidet Gerrit Prießnitz einen Lehrauftrag für Oper an der Musik und Kunst Privatuniversität MUK Wien.


Regie

Didi Straßer FotoDiethmar Straßer

Nach den Inszenierungen von DIE LUSTIGE WITWE, GRÄFIN MARIZA, MY FAIR LADY und THE SOUND OF MUSIC hat mir die neue künstlerische Leitung des OperettenSommers die Inszenierung des Musicals ANATEVKA anvertraut. Anatevka“ erzählt viele Geschichten. Wer dieses Musical einmal gesehen hat, dem geht es lange nicht mehr aus dem Kopf. Vordergründig handelt das Musical ganz einfach von der Familie eines armen Milchmanns. Nach alter Väter Sitte will er seine drei heiratsfähigen Töchter unter die Haube bringen will – nämlich ohne sie zu fragen, mit Männern seiner eigenen Wahl. Doch die Jungen fügen sich nicht mehr. Sie wollen über sich selbst bestimmen. Und so erzählt „Anatevka“ von einer Welt am Scheideweg, in der nicht nur die traditionelle Heiratsvermittlung auf dem Spiel steht, sondern schlichtweg das ganze bisherige Leben. Die Identität der Menschen steht infrage, weil ihre Ansichten und Gewohnheiten nicht länger greifen. Plötzlich soll das alles von gestern sein. In das Gefühl, dass die Dinge sich rasend schnell verändern, können auch wir uns heute sehr gut hineinversetzen, doch für die Juden des Dorfs Anatevka geht es nicht nur um Ideale, sondern ums nackte Leben: Man duldet sie nicht mehr. Während man sich in Anatevka noch Gedanken über die rechte religiöse Lebensweise macht, werden Polizei und Militär mit der Räumung des ganzen Dorfes beauftragt. Am Ende lassen die Menschen ihr gewohntes Leben zurück. Sie werden in alle Welt zerstreut. Und auch dies ist eine Erfahrung, die uns heute angeht, wo die Zahl der Flüchtlinge und der Vertriebenen weltweit neue Höchststände erreicht hat. Wenn nun der Operettensommer Kufstein Anatevka auf die Bühne bringt, geht es nicht einfach nur um irgendein Musical, sondern um einen Klassiker, der keineswegs ausgedient hat. „Anatevka“ ist nicht nur schicksalsschwer: Es steckt voller humorvoller Momente, die vor allem Tevje und seine inneren Kämpfe ins Zentrum stellen: einen weichherzigen Patriarchen, der eine Bastion nach der anderen räumt. Der in Kufstein bekannte und beliebte Gerald Pichowetz wird diesen vielschichtigen Mann verkörpern. Eine Traumrolle, wie er selbst sagt! Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der Ausstatterin Andrea Kuprian, die bereits im letzten Sommer sehr erfolgreich für die Kostüme vom ZIGEUNERBARON verantwortlich war. Mit im Team wird der Choreograph Harald Baluch sein. Er war 20 Jahre Solotänzer an der Volksoper und hat vor einigen Jahren eine erfolgreiche neue Karriere als Choreograph begonnen. Mit ihm arbeite ich zum ersten Mal zusammen. Wir wollen mit Hirn und Herz dieses wunderbare Stück auf die Bühne der Josefsburg bringen, als gute Unterhaltung mit einem Blick in die Geschichte, bei dem die Gedanken in unsere Gegenwart wandern.

Ausstattung

Andrea Kuprian Foto preview

Andrea Kuprian-Maier

Die Tirolerin studierte Mode und Bekleidungstechnik in Wien sowie Bühnengestaltung in Graz, wo sie die Meisterklasse von Prof. Schavernoch absolvierte. Sie arbeitet freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin an vielen verschiedenen Theatern, u.a. Schauspielhaus Graz, Staatstheater Oldenburg, Tiroler Landestheater (u.a. „West Side Story“, „Orphée et Euridice“, „Edith Piaf“), Theater Augsburg, Tiroler Volksschauspiele, Pfalztheater Kaiserslautern, Theater Ingolstadt, Stadttheater Paderborn uvm. 2017 hatte Andrea Kuprian-Maier beim „Zigeunerbaron“ ihr Debut als Kostümbildnerin des OperettenSommers Kufstein.

 

 

 

 

 


Choreographie

Harald Baluch FotoHarald Baluch

1967 in Wien geboren Ausbildung zum Tänzer an der Ballettschule der Österreichischen Bundestheater Lehre als Bürokaufmann mit erfolgreichem Abschluss Engagement als Tänzer ans Wiener Raimundtheater Wechsel an die Wiener Volksoper Avanciert zum Halbsolisten Ernennung zum Solotänzer der Wiener Volksoper Viele Rollen im klassischen und neo-klassischen Ballett getanzt Von 1992 – 2006 ständiger Gast der Slowakischen Staatsoper Bratislava 1992 Gastsolist bei den Bayreuther Festspielen 1997 - 1998 Gastsolist im Schweizer Stadttheater St. Gallen 2000 Besuch der Universität Wien im Studienzweig Bühnenbeleuchtung und Lichtregie, sowie Kurse in PR für Kunst und Kultur 2001 Gast im Serbischen Nationaltheater Novi Sad 2002 Ehrengast des Irländischen Nationalballetts Seit 2004 Obmann vom „Verein Ballett der Wiener Volksoper“, der die Aufgabe übernommen hat, den Wiener Tanzstil zu erhalten und zu verbreiten Seit 2006 Träger des Ehrenkreuzes der Republik Österreich Lehrer am Max Reinhardt – Seminar Gasttrainer im Theater Baden, Salzburger Landestheater,...

Choreografische Assistenzen bei Susanne Kirnbauer, Matyas Jurkovic, Renato Zanella, Ismael Ivo, Georgio Madia,...Choreografien von Anatevka, Der Mann von La Mancha, Wiener Blut, Bettelstudent, Gräfin Mariza,.. Sowie seit vielen Jahren für die Neujahrskonzerte in Asien (Japan, Korea, China,....)Wiederholt als Choreograf bei den Seefestspielen Mörbisch tätig

SolistInnen

 

IMG 1071 Gerald Pichowetz PrintGerald Pichowetz als "Tevje"

Besuchte bereits mit 17 Jahren die Schauspielschule Krauss in Wien und nahm Schauspielunterricht nach der Stanislawskij-Methode bei Lola Braxton. Anschließend gründete er das Theater „Bühne 21“, das er 20 Jahre lang mit großem Erfolg führte. Am 10. Oktober 2001 eröffnete er das Gloria Theater in Wien, welches Herr Pichowetz seither erfolgreich als Direktor leitet. Auf dem Spielplan stehen unter anderem Komödien, Boulevard-Stücke, Singspiele, Musicals und Operetten. Der Schauspieler wirkte u.a. in Produktionen wie Boeing-Boeing, Oscar, Der Mustergatte, Sonntag in New York, Don Camillo und Peppone, Loriots heile Welt, Die spanische Fliege, sowie in Biedermann und die Brandstifter, Schweijk, Die Mausefalle, Was Ihr wollt, Komödie der Irrungen (Dromeo v. Syrakus, Dromeo v. Ephesus), Der Hauptmann von Köpenick, Der Bockerer und Die Nervensäge mit. In vielen Produktionen war er nicht nur Darsteller, sondern führte ebenfalls Regie. An der Volksoper Wien gab er in der Saison 2007/08 sein Debüt als Cupido („Orpheus in der Unterwelt“) und war als General/Eunuch („Das Land des Lächelns“) und Süffle („Der Vogelhändler“) zu sehen. Weitere Musicals und Operetten als Darsteller/Regisseur folgten, unter anderem im Stadttheater Baden, Metropol, Kammerspiele, Wiener Kammeroper. Beim Operettensommer in Kufstein war er unter anderem 2013 beim „Vogelhändler“ sowie 2017 beim „Zigeunerbaron“ als Regisseur dabei und wir freuen uns sehr, Ihn auch 2018 wieder begrüßen zu dürfen – dann auf der Bühne, in der Rolle des „Tevje“ beim Musical Klassiker „Anatevka“.

 

MBaumgartnerMonika Baumgartner als „Golde“

Nach dem Studium an der Otto-Falckenberg-Schule in München stand Monika Baumgartner mehrere Jahre zunächst am Nationaltheater in Mannheim und anschließend am Thalia Theater in Hamburg auf der Bühne. Später spielte sie in München an den Kammerspielen, am Bayerischen Staatsschauspiel und im Volkstheater. An den Münchner Kammerspielen beginnt ihre langjährige Zusammenarbeit mit Franz Xaver Kroetz. Für die Rolle der Tochter in der Uraufführung seines Stücks „Bauernsterben“ wurde sie mit dem TZ-Rosenstrauß als beste Theaterschauspielerin des Jahres 1985 ausgezeichnet. Seit Ende der 1970er Jahre ist Monika Baumgartner in Film und Fernsehen präsent. Der Durchbruch gelang ihr 1981 mit dem zweiteiligen Fernsehfilm „Die Rumpelhanni“, in dem sie die Titelrolle verkörperte. Seither tritt sie regelmäßig in zahlreichen Kino-, Fernsehfilmen und Serien auf u.a. in „Tatort“ oder „Die Gruberin“, wofür sie 2014 als beste Schauspielerin für die Hauptrolle von der Deutschen Akademie für Fernsehen nominiert wurde. Einem großen Fernsehpublikum ist sie auch bekannt durch ihre Darstellung der Rolle der Lisbeth Gruber in der Serie „Der Bergdoktor“, die sie seit 2007 spielt. Monika Baumgartner ist auch immer wieder auf der Bühne zu sehen. So spielte sie u.a. die Rolle der Marthe Krull in „Der zerbrochene Krug“ oder auch die Hauptrolle der Hannah von Beldt in „Geliebter Feigling“, für die sie den AZ-Stern der Woche erhielt. 1998 inszenierte sie erstmals ein Fernsehspiel „Die Ehrabschneider“ für den Bayerischen Rundfunk, anschließend das Theaterstück„Eine Liebe in Madagaskar“ am Nationaltheater Mannheim. Bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs führte sie 2005 Regie bei dem Stück „Der Hahnenkampf“. Monika Baumgartner wurde bereits ausgezeichnet mit dem Bayerischen Verdienstorden, dem Bayerischen Poetentaler sowie dem Oberbayerischen Kulturpreis. 2017 feiert Monika Baumgartner ihr Debut beim OperettenSommer Kufstein, als sie in der Rolle der Maria Theresia das Publikum begeisterte.

 

zeitelHanna Kastner als "Zeitel"

Hanna Kastner, geboren in Linz, absolvierte ihre Ausbildung an den Performing Arts Studios in Wien. Noch während des Studiums spielte sie die Wendla in Frühlings Erwachen bei den Vereinigten Bühnen Wien und war als Minki in Krawutzi Kaputzi im Kabarett Simpl zu sehen. Ein Festengagement führte sie ans Salzburger Landestheater, wo sie u. a. als Liesl in The Sound of Music, Klärchen im Weißen Rössl, Grace in Annie, in Spamalot, in der Titelrolle von Arielle, als Erzählerin in Joseph und in ihrem Solo-Stück Heute Abend: Lola Blau zu sehen war. Im Schauspiel debütierte sie als Linda in Wir sind keine Barbaren und als Poppy in Der nackte Wahnsinn. Weitere Engagements umfassen Marie Leo in Nonnsens (Theater in der Josefstadt), Anne in La Cage aux Folles (Stockerau), die Titelrolle in Cinderella (Deutschland Tour), Cover junge Claire/Julia ILL in Der Besuch der alten Dame (Thun und Ronacher Wien) und Wednesday inThe Addams Family (Zürich, Museumsquartier Wien). Seit Herbst 2017 ist Hanna festes Mitglied des Musical Ensembles am Musiktheater in Linz, zu sehen als Amber von Tussle in Hairspray, Squeaky Fromme in Attentäter und als Solistin in den Produktionen Forever Young und Betty Blue Eyes.

 

 

Foto Maria Ladurner previewMaria Ladurner als "Hodel"

Die junge Tiroler Sopranistin Maria Ladurner begann bereits sehr früh mit ihrer musikalischen Ausbildung. Sie besuchte den Vorbereitungslehrgang des Mozarteums Salzburg bei Barbara Bonney, ehe sie begann bei KS Edith Lienbacher an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien zustudieren. Momentan absolviert sie das Masterstudium Barockgesang bei Ulrike Hofbauer am Mozarteum Salzburg. Zahlreiche Meisterkurse u.a. bei Kirsten Buhl-Möller, Ulrike Hofbauer und Christa Ludwig sowie Unterricht bei IrinaGavrilovici vervollständigen ihre Ausbildung. Ihr Bühnendebut gab Maria Ladurner 2012 in der Rolle der Barbarina (Le Nozze di Figaro) am Teatro Sociale in Trento und bei den Tiroler Festspielen Erl. Seitdem war sie bereits als Papagena ( die Zauberflöte) an der Oper Bonn, sowie in weiteren Rollen u.a. bei den Tiroler Festspielen Erl, den Mörbischer Festspielen und am Theater an der Rott zu sehen. Die Rolle der Hodel verkörperte sie bereits 2014 bei den Mörbischer Festspielen, sowie 2016 und 2017 an der Oper Bonn. Dem Bereich der Alten Musik und Kirchenmusik ist Maria Ladurner sehr zugetan. Mit dem Orchester der Akademie St. Blasius wirkte sie bereits an zwei CD-Aufnahmen des Labels „musikmuseum“ des Tiroler Landesmuseums als Solistin mit. Die vielseitige junge Sängerin beschäftigt sich auch intensiv mit dem Genre Lied, zahlreiche Liederabende führten sie u.a. ins Geburtshaus Hugo Wolfs. In einem Kabarettprogramm befasste sie sich mit Chansons der 20er und 30er Jahre. 

 

Valerie LukschValerie Luksch als "Chava"

Valerie Luksch wurde in Wien geboren. Im Alter von 5 Jahren erhielt sie ersten Klavierunterricht, tanzte Ballett an der Wiener Staatsoper und sammelte viele Bühnenerfahrungen an derVolksoper Wien als eines der ersten Mitglieder des Kinderchors. Neben vielen Produktionen wie Carmen, Gräfin Mariza und Turandot, wirkte sie dort schon mit 13 Jahren erstmalig in Anatevka als Sprintze mit. An der Theaterakademie August Everding in München erhielt Valerie ihre Musicalausbildung und schloss diese 2017 erfolgreich ab.Bereits während der Ausbildung war sie in dem Musical Into the Woods als Rotkäppchen im Deutschen Theater München zu sehen. Des Weiteren trug sie zum großen Erfolg der Europäischen Erstaufführung von Big Fish bei. Valerie Luksch gastierte mehrmals als Solistin bei Musical Galas am Stadttheater Kempten und gehörte beim Bundeswettbewerb Gesang in Berlin, sowie dem Heinrich Strecker Gesangswettbewerb am Stadttheater Baden zu den Finalisten. Es folgten Engagements für Jesus Christ Superstar am Gärtnerplatztheater, sowie I als Jennifer im Deutschen Theater München. Zuletzt war Valerie am Theater St.Gallen für die Produktion On the Town engagiert.

 

Foto Helene Strasser previewHelena Strasser als "Sprintze"

Helena ist 2005 in Wien geboren. Sie besucht derzeit die 2. Klasse Gymnasium der Dominikanerinnen. Helenas Hobbys sind Theaterspielen, Singen und Klavier spielen. Ballett tanzte sie vom 3. bis zum 10. Lebensjahr. Ihren ersten Theaterworkshop bei 'Gutgebrüllt' besuchte sie mit 6 Jahren. Seit 2012 ist Helena Mitglied der Volksoper Wien. Unter anderem spielte sie in 'Carmen' und 'La Traviata' die Hauptprotagonistin als Kind. Im April 2016 folgte ein Hörspiel auf CD ('Frieda und die 3 Prinzessinnen' mit Franz Suhrada, weiteren Mitgliedern der Volksoper und Helena als Prinzessin). Helena war Mitwirkende bei den Festspielen in Reichenau. In 'Alpenkönig und Menschenfeind' war Helena als Christopherl zu sehen. 'Liebelei' und ‚Im Spiel der Sommerlüfte‘ folgten 2016 und 2017.Weiters Mitwirkung im Kinofilm ‚Wir töten Stella‘ von Julian Pölsler.

 

 

Foto Lena Kristin Aichner previewLena Kristin Aichner als "Bielke"

 

Leni Kristin Aichner wurde 2009 in Hof a.d. Saale geboren.
Sie spielt seit ihrem 4. Lebensjahr Geige und ist seit drei Jahren Mitglied des Kinderchores der Wiener Volksoper! Sie wirkte bereits bei einigen Inszenierungen dieses Hauses mit:

"Der Barbier von Sevilla" (Rossini), "Gypsy" (Styne), "Die Räuber" (Verdi), "Hänsel und Gretel" (Humperdinck) und "Der Zauberer von Oz" (Arlen)! 

 

 

 

 

 

 

 

 

OS18 Gabriele Dossi Foto previewGabriele Dossi als "Jente"

Nach dem Studium an der Otto-Falckenberg-Schule in München ging Gabriele Dossi für vier Jahre an die Münchner Kammerspiele. Es folgten weitere Engagements u.a. am Theater am Neumarkt Zürich, am Deutschen Schauspielhaus Hamburg , am Residenztheater München, am Münchner Volkstheater, bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs, den Luisenburgfestspielen Wunsiedel, am Theater Bregenz,am Theater Nestroyhof Hamakom in Wien, an der Oper Bonn. Sie spielte in Stücken wie ROMEO UND JULIA, STALLERHOF, SCHÖNE BESCHERUNGEN, DER HELD AUS DEM WESTEN, GLAUBE LIEBE HOFFNUNG, DER TOD EINES HANDLUNGSREISENDEN, ANATEVKA, JAGDSZENEN AUS NIEDERBAYERN, DER WIITIBER, DIE MÖWE, ROMEO MIT GRAUEN SCHLÄFEN, TRAUM IM HERBST, OTHELLO DARF NICHT PLATZEN, IM DICKICHT DER STÄDTE, DIE FAHNENWEIHE, VALENTINSTAG, MADAME BOVARY, das Einpersonenstück WEITERE AUSSICHTEN.Seit den Achtziger Jahren steht Gabriele Dossi regelmäßig vor der Kamera. Sie war in zahlreichen Kino- , Fernsehfilmen und – serien zu sehen, wie ROSSINI, DIE WIESINGERS, DR. SCHWARZ UND DR. MARTIN, DIE AUBERGERS, FLORIAN III , mehrmals im TATORT, mehrere Episoden DER ALTE und SOKO 5113, MÖRDERHERZ, DER WUNSCHBAUM, TODSÜNDE, UM HIMMELS WILLEN, DIE MACHTERGREIFUNG, MÜNCHEN MORD. Seit 2011 spielt sie immer zur Weihnachtszeit in dem Kult-Stück DIE FEURZANGENBOWLE an der Komödie im Bayerischen Hof. Die „Jente“ in ANATEVKA hat sie bereits bei den Luisenburg-Festspielen in Wunsiedel und an der Oper in Bonn gespielt. Gabriele Dossi lebt in München

 

mottelWolfgang Resch als "Mottel"

Der junge österreichische Bariton Wolfgang Resch bekam seine erste Gesangsausbildung als Knabensolist bei den Wiltener Sängerknaben in Innsbruck. Später studierte er am Tiroler Landeskonservatorium bei Karlheinz Hanser, sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien bei Ralf Döring und Charles Spencer. Meisterkurse besuchte er u. a. bei Brigitte Fassbaender, Christa Ludwig, Thomas Hampson und Helmut Deutsch. Wolfgang Resch ist 1. Preisträger des Liedwettbewerbes der Petyrek-Lang-Stiftung, Finalist und Preisträger des 8. Internationalen Hilde Zadek Gesangswettbewerbes 2013, sowie Preisträger des Internationalen Mikulas Schneider-Trnavsky Gesangswettbewerbes und des Musikwettbewerbes Gradus ad Parnassum 2011. Im Juni 2014 wurde ihm der Preis der Professor Armin Weltner Stiftung zuerkannt, welcher alljährlich zur Förderung junger hochbegabter SängerInnen österreichischer und schweizerischer Nationalität vergeben wird. Sein Operndebüt gab Wolfgang Resch 2009 als Papageno (Mozart: Die Zauberflöte) in der Daegu City Hall in Korea. Neben Engagements als Corporal (Donizetti: La fille du Régiment) beim Opernfestival Klosterneuburg und Ananias (B. Britten: The Burning Fiery Furnace) beim Festival Retz, war er u. a. als Conte Perruchetto (Haydn: La fedeltà premiata) und als Conte Almaviva (Mozart: Le Nozze di Figaro) unter der musikalischen Leitung von Guido Mancusi im Schlosstheater Schönbrunn zu erleben. Konzerte und Liederabende führten den jungen Künstler unter anderem mit dem European Union Youth Orchestra nach London, Liverpool und Reykjavik. Gemeinsam mit dem Pianisten Sascha El Mouissi widmet sich Wolfgang Resch intensiv dem Liedgesang. Liederabende führten die beiden u. a. im Oktober 2013 mit „Die schöne Müllerin“ von F. Schubert nach Istanbul. 2015 gastierte das Duo im Rahmen einer Schubertiade beim Istanbul Music Festival. Im Sommer 2014 debütierte Wolfgang Resch bei den Salzburger Festspielen, wo er als Mitglied des Young Singers Project u.a. als Dritter Nazi in der Uraufführung von Marc-André Dalbavies „Charlotte Salomon“ in der Regie von Luc Bondy und als Dandini in „La Cenerentola für Kinder“ erfolgreich war. Von 2013 bis 2016 gehörte Wolfgang Resch dem Ensemble von Konzert Theater Bern an, wo er u. a. als Ottokar (Weber: Der Freischütz), Harlekin (Strauss: Ariadne auf Naxos), Papageno (Mozart: Die Zauberflöte) und Dandini (Rossini: La Cenerentola), Eddy (Turnage: Greek), Silvano (Verdi: Un ballo in maschera) und Don Parmenione (Rossini: L'occasione fa il ladro) zu hören war.

In der Spielzeit 2016/17 debütiert Wolfgang Resch unter anderem an der Bühne Baden als Leopold Kupelwieser (Berté: Das Dreimäderlhaus) und am Theater Orchester Biel Solothurn sowie beim Armel Opera Festival in Budapest als Hans Scholl (Zimmermann: Weisse Rose). In der Spielzeit 2017/18 debütierte Wolfgang Resch in der Hauptrolle des Victor (J. M. Staud: Die Antilope) an der Neuen Oper Wien. Folgende Engagements führen ihn u. a. zum Festival Grafenegg und beinhalten erneut Rollen wie Papageno (Mozart: Die Zauberflöte) und Dandini (Rossini: La Cenerentola).

 

 

Foto Ikonomu previewKatharina Ikonomu als "Schandel"

Katharina Ikonomu hat am Mozarteum in Salzburg und später an der Universität für Musik und Darstellende Kunst in Wien Musik- und Gesangspädagogik studiert und bei Edith Mathis die Liedklasse absolviert. Meisterkurse besuchte sie bei Norman Shetler, Charles Spencer, Walter Berry und Marjana Lipovsek. Seit 2000 ist Katharina Ikonomu Mitglied des Chores der Wiener Volksoper und hat dort viele kleinere solistische Aufgaben, wie etwa die Rolle der Annina in Verdis Traviata, übernommen. Neben ihren Aufgaben in der Volksoper ist sie solistisch vor allem im Bereich der Kirchenmusik tätig und hat u.a. bei Bachs Weihnachtsoratium, der Matthäus- und Johannespassion, Händels Messias und Mozarts Requiem mitgewirkt. Beim OperettenSommer in Kufstein nimmt sie 2018 nun zum dritten Mal teil.

 

 

 

 

 

 

 

Foto Klimbacher previewGeorg Klimbacher als "Perchik"

Georg Klimbacher begann seine musikalische Ausbildung an der Grazer Kunstuniversität, wo er neben Gesang auch ein Klavier- und Musikpädagogikstudium belegte. Nach Abschluss seiner Studien folgte ein Masterstudium für Lied und Oratorium sowie Masterstudium für Oper an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Durch seine umfangreiche Konzerttätigkeit sowie zahlreiche Gastspiele und Engagements in Oper und Operette sammelte Georg Klimbacher viel Erfahrung im In- sowie Ausland. U.a. trat er im Weiner Konzerthaus im Wiener Musikverein, in der Grazer Oper, im Landestheater Bregenz, in der Wiener Kammeroper, in Vicenza, Madrid, Oxford, Niederlande, Maribor, Lyon, Budapest und Kiew auf. Der Bariton gewann den 1. Preis beim Liedwettbewerb der Petyrek-Lang-Stiftung 2015. Seine CD mit dem Titel #talesoflove gemeinsam mit dem Pianisten Andreas Fröschl wurde mit dem Bank Austria Kunstpreis 2016 ausgezeichnet. In der Saison 2017/18 ist Georg Klimbacher zunächst in Liederabenden mit Schuberts Winterreise zu hören. Auf ein Konzertprojekt mit dem Titel Songs of Europe folgt sein Debüt im Wiener Arnold-Schönberg-Center. Bei der Neuen Oper Wien ist der Bariton in Leonard Bernsteins Oper A Quiet Place zu erleben. Dieses Werk führt ihn an die Wiener Kammeroper und in den Palace of Arts nach Budapest. Der Österreicher ist in Graz zum ersten Mal in Haydns Schöpfung zu hören, bevor er mit der Partie des Perchik in dem Musical Anatevka beim OperettenSommer Kufstein die Saison beschließt.

 

Portrait J.Forstner previewKS Josef Forstner als "Lazer Wolf"

KS Josef Forstner wurde in Oberösterreich geboren und erhielt seine Ausbildung in Linz sowie bei Prof. Gertrud Schulz. Ab 1969 war er am Landestheater Linz engagiert, anschließend trat er in den Chor der Volksoper Wien ein. Nach zehnjähriger Zugehörigkeit wurde er 1985 als Solist an der Volksoper Wien engagiert.Seitdem war der Bariton in zahlreichen Partien des komischen Fachs zu sehen, u. a. als Obereunuch ("Land des Lächelns"), Kagler & Fiakerkutscher ("Wiener Blut"), Gouverneur ("Der Mann von La Mancha"), Zopf ("Der fidele Bauer"), Wirt ("Die lustigen Weiber von Windsor"), Notar ("Don Pasquale"), Joseph ("Im weißen Rössl"), Weigl ("Ein Walzertraum") sowie als Schlucker ("Ein Sommernachtstraum"), König Bobèche ("Blaubart"), Baron Weps ("Der Vogel- händler"), Doolittle ("My Fair Lady"), Frosch & Frank ("Die Fledermaus"), 1. Lakai ("Der Zarewitsch"), Max ("Die Csárdásfürstin"), Piratenkönig ("Die Piraten von Penzance"), Penizek ("Gräfin Mariza"), Njegus ("Die lustige Witwe"), Giorgio Testaccio ("Eine Nacht in Venedig") und Marquis Perolin ("Die Herzogin von Chicago"). Außerdem stand Josef Forstner als Monostatos ("Die Zauberflöte"), Benôit ("La Bohème"), Der Koch ("Der König Kandaules"), Richter von Richmond ("Martha"), Kruschina ("Die verkaufte Braut"), Konsul Kokozov ("Der Graf von Luxemburg"), Friedrich Aibler ("Der Evangelimann") und Augustin Moser ("Die Meistersinger von Nürnberg") u. a. auf der Bühne. Im Oktober 2002 wurde Josef Forstner der Kammersängertitel verliehen.

  

 

 

 

 

Foto Hubertus Reim previewHubertus Reim als Motschach

Der Bassbariton ist 1967 in Wien geboren. Ausbildung am Konservatorium der Stadt Wien bei KS Waldemar Kmentt (Oper) und KS Gerd Nienstedt (Sologesang). Auftritte u.a. als "Figaro" (Le Nozze di Figaro), "Don Magnifico" (La Cenerentola), "Baculus" (Der Wildschütz) bei Tourneeproduktionen. Erstes Engagement am Staatstheater Mainz. Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters als Sänger mit Schauspielverpflichtung. Solist bei Freien Wiener Operngruppen. Engagements bei den Salzburger,-Bregenzer- und Mörbischer Festspielen, sowie beim Musicalsommer Kittsee. Tätigkeit in den Bereichen Kunstlied, Wienerlied und Kirchenmusik. Seit 1999 Mitglied der Volksoper Wien als Chorsänger und Chorsolist.

 

 

 

 

 

 

Foto cvanmey photography previewHerbert Oberhofer als "Rabbi"

Herbert Oberhofer ist seit über 25 Jahren beim Stadttheater Kufstein und hat dort bei zahlreichen Stücken (u.a. „Im Weißen Rössl“, „My Fair Lady“, „Der Zerrissene“) sein schauspielerisches Talent bewiesen. Im Regiefach brachte Herbert Oberhofer „Charleys Tante“, mit Gunther Hölbl in der Hauptrolle, mit großem Erfolg auf die Bühne. Weitere Inszenierungen sind in Planung. Im Oktober diesen Jahres geht die dritte Verlängerung des Musicals „Ein Käfig voller Narren“ im Kufsteiner Kulturquartier über die Bühne. Mit der Rolle der alternden Dragqueen „Zaza“ konnte sich Herbert Oberhofer einen lang ersehnten Traum erfüllen und feiert mit dem Ensemble große Erfolge vor ausverkauftem Haus. Ein ebenso bedeutendes wie auch erfolgreiches Projekt von Herbert Oberhofer begann mit der Gründung der „Herren Wunderlich“. Den OperettenSommer Kufstein begleitet Herbert Oberhofer seit Anbeginn in verschiedensten Funktionen und heuer speziell mit einer kleinen aber feinen Sprechrolle. „Anatevka“ ist eine wunderbare Produktion, die den Weg in die Herzen der OperettenSommer-Fans finden wird!

 

Foto Simon Fischerauer previewSimon Fischerauer als "Mendel"

Simon Fischerauer, geboren 1999 in Baden bei Wien war von 2005 – 2014 Mitglied des Kinderchores der Volksoper Wien und ist seit 2015 Mitglied des Jugendchores der Volksoper Wien. Während dieser Zeit war er in zahlreichen Kinder- und Jugendrollen zu sehen. In der Oper beim Festival Retz in „Die Jünglinge im Feuerofen“ (2011), als „Pollicino“ in der gleichnamigen Oper an der Bühne Baden (2011), als Hirtenknabe in Tosca und Gheraldino in „Gianni Schicchi“an der Volksoper (2012/13); in den Schauspielproduktionen„Der Verschwender“ an der Landesbühne NÖ (2011) und „Schubert-Eine Wintersonate“im Schauspielhaus Wien (2012/13); in Operetten und Musicals als Rupprecht in „Sissy“ an der Bühne Baden (2007), Heinerle in „Der fidele Bauer“ beim Festival Kittsee (2009), LittleJack in „Annie get your gun“ an der Bühne Baden (2011) und Kurt in „The Sound of Music“ an der Volksoper Wien (2012). Zuletzt spielte er in der Spielzeit 2015/16 in der Volksoper Wien den Piccolo in „Im weißen Rössl“ von Benatzky.

 

 

 

 

awramHeinz Fitzka als "Awram"

Heinz Fitzka wurde am 12. November 1967 in Wien geboren, Matura am 1. Juni 1987, danach als Beamter im öffentlichen Dienst tätig. Mitglied der Wiener Mozartsängerknaben, Chorsänger in der Wiener Singakademie, im Kirchenchor von St. Augustin und bei den Seefestspielen in Mörbisch. Im September 1996 Aufnahme an das Konservatorium der Stadt Wien in die Abteilung Oper und in die Sologesangsklasse Prof Mag Helga Wagner. Im Juni 2001 Diplom mit Auszeichnung im Studienfach Oper. Zahlreiche Soloauftritte im Rahmen der Kirchenmusik, im Ensemble der Neuen Oper Wien und bei Tourneen in Japan. Seit März 2005 Mitglied der Volksoper Wien als Chorsänger, Chorsolist und Solist.

 

 

 

 

 

 

Foto Daniel Strasser previewDaniel Strasser als "Nachum"

Geboren 1974, aufgewachsen in Enzenkirchen im Bezirk Schärding sammelte Daniel Strasser als Trompeter in der dortigen Musikkapelle seine ersten musikalischen Erfahrungen.Seine spätere Laufbahn als Sänger zeichnete sich für ihn zunächst nicht ab, weder während seiner Ausbildung zum Einzelhandelskaufmann, noch während seines Präsenzdienstes bei der Militärmusik Salzburg. Robert Hintermayr erkannte das Talent des späteren Tenors und wurde sein erster Lehrer. Mitte der 90er Jahre begann er seine Gesangsstudienam Salzburger Mozarteum bei Prof. Ingrid Janser-Mayr. Zu dieser Zeit sang er auch in dem von ihm mitgegründeten Juvenis-Chor. Im Jahr 2000 setzte er seine Studien in Wien an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Prof. Claudia Visca und Prof. Charles Spencer im Studienzweig Lied und Oratorium fort, welche er 2004 mit dem Magisterium abschloss.Seit 2001 ist Daniel Strasser erster Tenor im Chor der Wiener Volksoper. Dort ist er immer wieder in Solopartien, zuletzt etwa als Freddy in „My fair Lady“ oder als Cascada in „Die lustige Witwe“ zu sehen. Neben seinen Hauptaufgaben im Opern-und Operettenfach, auch im Rahmen verschiedener Sommerfestspiele und bei Auftritten im In-und Ausland, ist der Liedgesang am Konzertpodium ein bevorzugtes Genre des Künstlers.Erfolge feiert dieser auch in der Unterhaltungsmusik als Sänger des Salzburger Ballaststofforchesters.

  

 

Georg Anker Foto previewGeorg Anker als "der Wachtmeister"

Der geborene Kufsteiner ist seit 1983 aktives Mitglied beim Stadttheater Kufstein und wirkte als Schauspieler und Sänger in unzähligen Stücken aller Genres mit, wie Komödie, Drama, klassisches Schauspiel sowie auch in Musical und Operette. Rollen unter anderem in: „Der Weibsteufel“, „Viel Lärm um nichts“, „Arsen und Spitzenhäubchen“, „My Fair Lady“, „Im Weißen Rössl“ oder zuletzt die Hauptrolle des Georges in „La Cage aux Folles – Ein Käfig voller Narren“. Georg absolvierte eine Schauspiel- und Regieausbildung beim Theaterverband Tirol, dem bayrischem Theaterverband und am Institut für Theater, Persönlichkeitsbildung & Kommunikation in Innsbruck sowie eine klassische Gesangsausbildung an der Landesmusikschule in Kufstein. In den letzten Jahren lag sein Hauptaugenmerk auf Regiearbeit. Regiearbeiten waren unter anderem: “Der Zerrissene“ von Johann Nestroy, der Boulevardkomödienklassiker „Arsen und Spitzhäubchen“oder zuletzt das Erfolgsmusical und Publikumshit „La Cage aux Folles – Ein Käfig voller Narren“ am Stadttheater Kufstein. Neben dem Theater gilt seine zweite große Leidenschaft der Musik als einer der Tenöre des überregional bekannten Gesangstrios „Die Herren Wunderlich“. Georg debütierte 2016 beim Kufsteiner Operettensommer als Hausdiener Franz in „The Sound of Music“ und kehrt heuer in „Anatevka“ als Wachtmeister zurück.

 

Foto Paul Graf previewPaul Graf als "Fedja"

Paul Graf, geboren in Niederösterreich, absolvierte seine Ausbildung an der Schauspielschule Krauss Wien. Er wirkte bereits vor seiner Ausbildung in einigen Musicaleigenproduktionen mit, nahm Gesangsunterricht und war Jahr 2015 auch in den Bereichen Komposition und Figurenbau tätig. Seit 2016 ist er im Ensemble des Jungen Theaters Wien und stand als Maxime (Said und der Papst) und Nr. 5 (Der Tag als sich (m)ein Kind verlor) unter der Regie von Matti Melchinger auf der Bühne. Im Sommer 2017 spielte er Lenox (Macbeth) und wurde anschließend ans Gloria Theater Wien geholt wo er als Inspektor Habermann in Crazy Christmas mitwirkte. Weitere Wegstationen waren Jake (Titanic) von Dominic Oley im Bronski und Grünberg Theater Wien, Valerio (Leonce und Lena) unter der Regie von Otto Brusatti und beim Stationentheater "Der Weltuntergang" von Jura Sofer, unter der Regie von Julia Bruckner in der Kammgarnfabrik Bad Vöslau.

 

 

 

Foto Joachim Moser preview

Joachim Moser als "Sascha"

Geboren in Kittsee (Burgenland). Erste musikalische Erfahrungen bei den Wiener Sängerknaben. Studium am Franz-Schubert-Konservatorium/Wien sowie am Konservatorium der Stadt Wien (MUK). Diplomabschluss der Opernklasse mit Auszeichnung. Meisterkurse bei Frau Marta Eggerth und Frau KS Hilde Zadek. Doppelter Hauptpreisträger beim Nico-Dostal-Gesangswettbewerb. Seit 1999 Mitglied der Wiener Volksoper. Zahlreiche Auftritte führten den Tenor in viele Länder der Welt. So eröffnete er den Wiener Opernball in New York oder den traditionellen Frühlingsball in Tokyo mit dem Wiener Opernball-Orchester. Die regelmässige Zusammenarbeit mit diesem Orchester führte den Sänger auch nach Istanbul sowie mehrmals nach Tunesien, zu Auftritten beim Musik-Festival im Amphitheater El Jem. Ein weiterer Auftritt führte Joachim Moser nach Sankt Petersburg, wo er im Krönungssaal der Eremitage ein Konzert mit der Camerata St. Petersburg sang. Rege Zusammenarbeit mit dem bekannten österreichischen Dirigenten und Strauss-Spezialist Peter Guth u. a. bei Galakonzerten in Norwegen, mit dem Bergen Philharmonic Orchestra und dem Strauss Festival Orchester. Konzerte in Florenz, Pisa, Siena, Bologna und Udine mit dem Orchestra della Toscana.Bei der Weltausstellung in der Schweiz 2002, Hauptdarsteller in der "Hip Brass Hop Opera": "Under the Bridge" von und unter der Leitung von Andreas Spörri (seit 2011 Dirigent beim Wiener Opernball). Ebenso mehrfach Auftritte im Rahmen des Operettenfestivals Classionata (Schweiz) - wie zum Beispiel in den Stücken͞Der Bettelstudent͟, ͞Die Fledermaus͟und ͞Orpheus in der Unterwelt͟. Von 2006 bis 2011 trat Joachim Moser jedes Jahr in den USA und Kanada im Rahmen von "Salute To Vienna" bei Neujahrskonzerten (Los Angeles, San Diego, Miami, Toronto...) auf. 2017 zwei Galakonzerte in Antwerpen auf Einladung des Internationalen Robert-Stolz-Clubs Belgien. Weitere Konzerte in den verschiedensten Ländern Europas. Engagements führten Joachim Moser auch zu den bekannten österreichischen Festspielen von Salzburg und Mörbisch.

 

 

Ballett

Ballett FotoEuropaballett St. Pölten

Das Europaballett St. Pölten blickt mittlerweile auf eine 20-jährige Erfolgsgeschichte zurück. Unter dem ehemaligen Wiener Staatsoperntänzer und künstlerischen Leiter des Europaballetts Michael Fichtenbaum gelangte das Ensemble aus der niederösterreichischen Landeshauptstadt zu internationalen und nationalen Erfolgen.Seit 2011 hat das Europaballett im „Theater des Balletts“ in St. Pölten, Oriongasse 4 seine Heimat gefunden. Monatliche Ballettproduktionen auf hohem Niveau sowie Choreographien und Inszenierungen von namhaften KünstlerInnen - u.a. RENATO ZANELA, ARTHUR KOLMAKOV, PETER BREUER, RAINER FEISTEL - sind im Jahresprogramm Fixpunkte. Aber auch MICHAEL FICHTENBAUM inszenierte und choreographierte sehr erfolgreich Werke wie u.a. „Das Hohelied“, „La Clemenza di Tito“ (1.Ballettversion), „La Boheme“(1.Ballettversion) sowie „Wiener Bon Bon“, „Souvenir aus Wien“, „Romeo & Julia“„Cinderella“, „Rotkäppchen“, „Alexis Sorbas –The Greek“, „FALCO –the Story“„Barock –it Ballet Vol. I und II“. Als Höhepunkt in der Saison 2017/18 gilt die große Euro Tour mit der Produktion „Austrian Gala“ im Nationalther Croatia Osjiek, Györ, Tirana, Kavalja, Castellofranco (in Planung Brünn, Heidenheim, Clichy). Besonders Werke von Johann Strauß, Franz Lehar und vielen österreichischen Operettenkomponisten stehen am Tourplan des Europaballetts. Es will damit ganz besonders auf die Verbindung der Oper, Operette und dem Ballett als heimische Tradition aufmerksam machen. Als offizielle Europastadt ist die Landeshauptstadt St.Pölten ganz besonders stolz auf sein Ensemble, vor allem, wenn es bei diversen Sommerproduktionen mit seinem Niveau bei vielen tausenden ZuseherInnen für Euphorie und Freude sorgt.

Orchester

Bild Orchester

Orchester der Staatsoper Timisoara

Als „kleines Wien“ Rumäniens wurde Timisoara am Anfang des 18. Jahrhunderts bezeichnet.
Die politische Situation spiegelt sich in der Geschichte Timisoaras wider: 1872 wurde das Franz Josef Theater aus der Taufe gehoben, 1940 wiederum hieß es, dem rumänischen Opernhaus Cluj Zuflucht zu bieten. Als dessen Ensemble nach dem Krieg wieder zurück nach Cluj ging, schien der Zeitpunkt gekommen, ein eigenes Opernhaus zu gründen. Der Premiere, Verdis „Aida“, wohnten Tausende BesucherInnen bei. Allein in den ersten 25 Jahren seines Bestehens wirkte das Orchester in 393 Opernaufführungen (38 Werke), 474 Operetten (14 Stücke) und 103 Ballettvorführungen (18 Titel). Doch dann, man schrieb 1983, kam Ion Iancu, der in Ceausescus Diktatur Vorteile zu erkennen meinte. Was folgte, waren drastische Kürzungen des Budgets – künstlerische Erfahrung war nunmehr weniger gefragt als gute Managementfähigkeiten.
Im Jahre 2000 übernahm der weltbekannte Tenor Corneliu Murgu den Posten des Generalmanagers. Das Ensemble gewann an Frische, führte jede wichtige Oper und Operette auf, ging nicht nur in Bulgarien, sondern auch in Spanien, Deutschland, Italien, Qatar, Portugal und den Niederlanden auf Tour. 2004 schließlich wurde Timisoara zum Staatsopernhaus gekürt.

 

image1Adrian Ovidiu Rusu Konzertmeister des Orchesters des Opernhauses Temeswar. Als „Fiedler auf dem Dach“ in ANATEVKA kommenden Sommer in Kufstein zu sehen

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Chor

OS18 Chor Foto c Barbara Palffy

Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor

Die "Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor" besteht aus professionell ausgebildeten, fest an der Volksoper Wien engagierten ChorsängerInnen. Bei Projekten außerhalb der Volksoper tritt der Chor unter dem Namen "Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor " auf. Das Betätigungsfeld des Chores umfasst die Aufführung szenischer Produktionen sowie konzertanter sinfonischer Werke. Der Chor wurde im Jahr 1946 als "Chorvereinigung staatliche Volksoper" unter der Leitung von Leopold Emmer gegründet. Das erste Konzert fand im Februar 1947 mit "Des Heilands Kindheit" von Hector Berlioz im Großen Musikvereinssaal in Wien statt, 1981 änderte sich der Name in "Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor". Der Chor verdankt sein hohes künstlerisches Niveau neben der profunden, stimmlichen Ausbildung seiner Mitglieder sowohl seiner Vielseitigkeit, Flexibilität und Spielfreude in verschiedensten Genres, als auch der Zusammenarbeit mit hervorragenden Chorleitern und Dirigenten. Zahlreiche Gastspiele führten durch Europa und Asien, sowie zu den bedeutendsten österreichischen aber auch ausländischen Festspielen unserer heutigen Zeit, wie den Bregenzer Festspielen, den Seefestspielen Mörbisch, Festspielen Langenlois und die Savonlinna Opernfestspiele in Finnland. http://kv-volksopernchor.atFoto: Barbara Palffy

Das Stadttheater Kufstein ein wichtiger Partner des OperettenSommers

DSC 9583 Kopie

Das Stadttheater Kufstein zählt zu den größten Amateurbühnen des Landes. Deren Mitglieder unterstützen seit Anbeginn den Kufsteiner Operettensommer mit der Übernahme verschiedenster Aufgaben vor und hinter der Bühne, sowie bei der Besetzung der einzelnen Produktionen.

Mit einem breiten und vielfältigen Programm ist es dem Stadttheater Kufstein ein Bedürfnis, den Geschmäckern des Publikums gerecht zu werden.
Die heurige Spielsaison begann im Februar mit Aufführungen des Musicals „La Cage aux Folles – Ein Käfig voller Narren“, gefolgt von den Komödien „Shirley Valentine“ und dem Stück „Altweiberfrühling“, welches im April im Kultur Quartier zu sehen war.
In den Sommermonaten Juni und Juli wird am Festungsneuhof unter freiem Himmel der „Jedermann“ frei nach Hugo von Hofmannsthal in einer neuen Bearbeitung von Klaus Reitberger gezeigt.
Auf Grund der großen Nachfrage werden im Oktober / November 2018 weitere Aufführungen des Musicals „La Cage aux Folles – ein Käfig voller Narren“ im Kultur Quartier zu sehen sein. Und für die kleinen Theaterfreunde zeigt das Stadttheater Kufstein im November / Winter das Märchen „Allerleirauh“.

Mehr Informationen finden Sie auch unter www.stadttheater-kufstein.at