Die Fledermaus

 

 

Künstlerische Leitung

OS18 Portraitfoto SaschaNaderSascha Nader

Mit seiner ersten Produktion als Künstlerischer Leiter, „Anatevka“, ist es Sascha Nader im vergangenen Sommer gelungen, die Reihe der Erfolge des Operettensommers seit seiner Gründung nicht nur fortzusetzen, sondern ein neues Highlight zu setzen. Langjährige und internationale Erfahrung im Bereich klassische Musik und Musiktheater prädestinieren ihn, der seine künstlerische Heimat seit vielen Jahren an der Volksoper Wien hat, für diese Aufgabe. Mit seinem Interesse an allen Bereichen des Theaters hat sich der in Wien gebürtige Sohn eines Sängers und einer Tänzerin viele Kontakte, aber auch einen hohen künstlerischen Standard erworben. Den bringt er auch heuer wieder mit spannenden Neuigkeiten in der diesjährigen „Fledermaus“ dem Publikum nahe: erstmalig das Ballett der Wiener Volksoper beim Operettensommer, die Begegnung eines österreichischen und eines deutschen „Frosch“, und vieles mehr!

 

Produktionsleitung und Regieassistenz

Angela Schweiger FotoAngela Schweiger 

Die gebürtige Salzburgerin Angela Schweiger maturierte am Akademischen Gymnasium Salzburg und erhielt gleichzeitig eine musikalische Ausbildung am Mozarteum (Klavier, Blockflöte). In Wien schloss sie ein Studium der Geschichte und Theaterwissenschaften ab, verbunden mit zwei längeren Auslandsaufenthalten an der Université VI in Paris. Erste Engagements führten Angela Schweiger ans Salzburger Landestheater und an die Oper Graz als Regieassistentin und Abendspielleiterin. 2003 wurde sie an die Volksoper Wien als Spielleiterin verpflichtet, wo sie noch immer tätig ist und ein breitgefächertes Repertoire an klassischen Opern, Operetten und Musicals szenisch betreut. Seit 2008 ist Angela Schweiger als Regieassistentin und Abendspielleiterin festes Teammitglied des Operettensommers und seit 2017 auch als Teil der Produktionsleitung.

 

Dirigent

Mancusi Guido1Guido Mancusi

Der österr.-italienische Dirigent Guido Mancusi wurde 1966 in Neapel geboren. Aus einem musischen Haushalt stammend erhielt er ersten Klavierunterricht durch Nino Rota. Nach dem Tod des Vaters zog die Familie nach Wien. Mancusi wurde dort Sopransolist der Wiener Sängerknaben, besuchte das Wiener Musikgymnasium. Nach der Matura studierte Mancusi Fagott und Gesang am Konservatorium der Stadt Wien sowie Komposition und Dirigieren an der Musikhochschule Wien.
Seine ersten Engagements als Kapellmeister und Chordirektor ergaben sich am Stadttheater Coburg (BRD), dem Theater an der Wien, dem Raimundtheater und dem Stadttheater St. Pölten.
Zur Vervollkommnung seiner Dirigenten - Ausbildung wurde er Assistent von Riccardo Muti an der Mailänder Scala, Assistent in Bayreuth und Assistent von Adam Fischer.
Als Dirigent gastierte er in Graz und in Kiel, um schließlich in Klagenfurt mit „Madame Butterfly“ den Intendanten Dietmar Pflegerl auf sich aufmerksam zu machen, der den noch jungen Dirigenten zum Chefdirigenten machte, was Mancusi fünf Jahre lang blieb.
In Wien übernahm Mancusi schließlich die Position des Chefdirigenten des „Schönbrunn Fesitival Orchester“ und gründete in dieser Funktion die Kammeroper Schönbrunn.
Mit zunehmender Bekanntheit wurde er in den folgenden Jahren stets zu großen Tourneen eingeladen und so dirigierte Mancusi in Moskau, Tel Aviv, Helsinki, Stockholm, Rom, Toronto, in den USA, in Südamerika und schließlich in Japan und Südkorea. In seiner Heimat verpflichtete man ihn beim Klangbogen Wien und den Wiener Festwochen.
Schließlich kam es zu einem Engagement als ständiger Gastdirigent an der Volksoper Wien, wo er nun seit 2014 zum festen und wichtigen Bestandteil des Hauses gehört. 2017 erhielt Mancusi die Berufung als Principal Guest Conductor des BDZ Orchesters in Budapest und für 2018 die des Musikalischen Leiters der Seefestspiele Mörbisch.


Regie

absenger2

Karl Absenger

Geboren in Graz, studierte Herr Absenger dort an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst, Schauspiel und Regie. Direkt im Anschluss folgten Engagements als Schauspieler und Regieassistent in Österreich und der Schweiz. Regieangebote führten ihn anschließend an die Theater in Kiel, Würzburg, Augsburg und Bern. Gefolgt von einem dreijährigen Engagement als Oberspielleiter und stellvertretender Intendant am Stadttheater in Ingolstadt. Danach wirkte er fortan als freischaffender Regisseur unter anderem an den Theatern in Graz, Bremen, Klagenfurt, den Opernhäusern in Amsterdam, Chemnitz sowie dem Staatstheater am Gärtnerplatz und der Komödie im Bayrischen Hof in München. Im Jahr 2008 inszenierte er „Im weißen Rössl“ bei den Seefestspielen Mörbisch mit Rainhard Fendrich. Die Fernsehübertragung der Premiere erreichte den höchsten nationalen Marktanteil einer Musikübertragung im ORF. Mit „Anatevka" im Jahr 2014 sowie der letzten Produktion "Gräfin Mariza" im Jahr 2018 ist es Karl Absenger gelungen die ZuseherInnen der Seefestspiele Mörbisch zu begeistern und beste Kritiken zu erhalten. Wir freuen uns daher auf eine erfolgversprechende Zusammenarbeit mit ihm, der erstmals als Regisseur für den OperettenSommer Kufstein tätig sein wird.

 

Kostüm und Bühnenbild

kuprian2Andrea Kuprian-Maier

Die Tirolerin studierte Mode und Bekleidungstechnik in Wien sowie Bühnengestaltung in Graz, wo sie die Meisterklasse von Prof. Schavernoch absolvierte. Sie arbeitet freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin an vielen verschiedenen Theatern, u. a. Schauspielhaus Graz, Staatstheater Oldenburg, Tiroler Landestheater (u.a. „West Side Story“, „Orphée et Euridice“, „Edith Piaf“), Theater Augsburg, Tiroler Volksschauspiele, Pfalztheater Kaiserslautern, Theater Ingolstadt, Stadttheater Paderborn uvm. 2017 hatte Andrea Kuprian-Maier beim „Zigeunerbaron“ ihr Debut als Kostümbildnerin des OperettenSommers Kufstein und für das Musical „Anatevka“ übernahm sie neben ihrer Funktion als Kostümbildnerin die Ausstattungsleitung. Dies wird sie für die Operette „Die Fledermaus“ ebenfalls wieder übernehmen.


Choreographie

Harald Baluch FotoHarald Baluch

Der in Wien geborene Tänzer erhielt seine Ausbildung an der Ballettschule des Österreichischen Bundestheaters. Nach einem Engagement am Wiener Raimundtheater wechselte er an die Wiener Volksoper, ist vorerst als Halbsolist der Tanzkompanie tätig und wird später zum Solotänzer ernannt. Dort tanzt Herr Baluch unzählige Solopartien und wird später an die Wiener Staatsoper eingeladen. Gastengagements führten ihn unter anderem an die Staatsoper Bratislava, an das Nationaltheater Novi Sad, zu den Bayreuther Festspielen und an andere Institutionen. Ab dem Jahr 2002 ist er Ehrengast des Irländischen Nationalballetts und in der Folge Träger des Ehrenkreuzes der Republik Österreich. Ein großes Anliegen ist ihm die Verbreitung und den Erhalt des Wiener Tanzstils, was ihn in seiner Arbeit als Choreograf unter anderem zu den Seefestspielen nach Mörbisch führte. Auch im Jahr 2019 wird Herr Baluch als Choreograf zum wiederholten Mal für den OperettenSommer Kufstein tätig sein.

SolistInnen

 

KS ReinthallerKS Sebastian Reinthaller – als Gabriel von Eisenstein
Sebastian Reinthaller stammt aus Wien, wo er sich zunächst zum Hotelkaufmann ausbilden ließ und ein Architekturstudium begann,
bevor er mit der Gesangsausbildung startete, um schließlich 1988 sein Debüt in einer Opernrolle im Stadttheater Baden zu begehen.

1991 wurde er Mitglied der Wiener Volksoper, wo er sich in über zwanzig Jahren mit unterschiedlichsten Rollen ein großes Repertoire im
Tenorfach aneignete. Zahlreiche Gastspiele brachten ihn rund um die Welt und neben seiner Tätigkeit als Sänger auf der Opernbühne begann für ihn auch eine intensive Arbeit als Projektentwickler für Produktionen
im Musiktheaterbereich.

Im Dezember 2009 wurde ihm der Berufstitel „Kammersänger der Republik Österreich“ verliehen.

Von Mai 2014 bis April 2017 war Sebastian Reinthaller Künstlerischer Leiter der Bühne Baden, wo er neben seinen operativen und administrativen Aufgaben auch als Sänger im ersten Tenorfach in zahlreichen Neuproduktionen auftrat.
Ebenso war an der Bühne Baden als Regisseur tätig.

Seit Mai 2017 ist Sebastian Reinthaller als freischaffender Sänger auf vielen Bühnen im In- und Ausland im Musiktheater sowie auf der Konzertbühne zu erleben.
Als Musikmanager konzipiert er Abende mit Orchestern und Solisten.

 

Foto KaminskaiteViktorija Kaminskaite – als Rosalinde
Die Sopranistin gewann 2005 ein Stipendium an der Komischen Oper Berlin und sang dort in der Folge die „Zerlina“ in Mozarts „Don Giovanni“. 2006 errang die Sängerin den 1. Preis beim Albert-Lortzing-Wettbewerb in Leipzig und wurde im Jahr 2008 festes Ensemblemitglied am Leipziger Opernhaus und blieb bis heute noch als freie Sängerin dem Haus verbunden. Im Jahr 2013 folgte Sie der Einladung zu den Bayreuther Festspielen um die Rolle der Dorella in Wagners komischer Oper „Das Liebesverbot“ zu bekleiden. Neben Ihrer Spielzeit 2015/2016 an der weltberühmten Semperoper Dresden feiert Frau Kaminskaite regelmäßige Erfolge mit Gastauftritten als Konzertsängerin an renommierten Häusern wie der Oper Halle, Opera de Lyon, Metropolitan Oper und Muza Symphony Hall Tokyo und viele mehr. Ihr Debüt beim OperettenSommer Kufstein gab die Künstlerin 2017 als Saffi in der Produktion des „Zigeunerbaron“. 2017/18 waren geprägt durch Ihr Debüt an der Deutschen Oper Berlin in der Titelrolle von Janaceks „Schlaues Füchslein“ und ihre wiederkehrenden Engagements an der Oper Leipzig.
„Die Solisten Viktorija Kaminskaite, Sopran,....beeindruckten durch ihre ausdrucksstarke und zu Herzen gehende Interpretation.“ (Quelle: Klaus Büstrin, Potsdamer Neuste Nachrichten)

 

forstnerKS Josef Forstner – als Gefängnisdirektor Frank
KS Forstner wurde in Oberösterreich geboren und erhielt seine Ausbildung in Linz sowie bei Prof. Getrud Schulz. Ab 1969 war er am Landestheater Linz engagiert und anschließend trat er in den Chor der Volksoper Wien ein. Nach zehnjähriger Zugehörigkeit wurde er als Solist aufgenommen und war seither in zahlreichen Partien des komischen Fachs zu sehen – so auch als Obereunuch „Land des Lächelns“, als Gouverneur „Der Mann von La Mancha“, als Doolittle in „My fair Lady“ und viele mehr.
Im Oktober 2002 wurde ihm der Titel Kammersänger verliehen und bis heute spielt er bekannte und vielseitige Stücke in einer unterhaltsamen Art und Weise, die die Zuschauer begeistert. Für den OperettenSommer stand er bereits 2017 in „Der Zigeunerbaron“ als Conte Carnero – der „königliche Sittenkommissär“ und im Jahr 2018 beim Musical „Anatevka“ als Lazar Wolf auf der Bühne in Kufstein.

 

Foto RassauMartin Rassau – als Prinz Orlovsky

Martin Rassau kann mit Fug und Recht als fränkischer Vollblut-Komödiant bezeichnet werden. Er ist zusammen mit seinem Bühnenpartner Volker Heißmanns eines der erfolgreichsten Comedy-Duos in Deutschland. In Fürth betreibt das Duo zusammen mit ihren beiden Kollegen die Comödie Fürth - das erfolgreichste Privattheater Bayerns, welches auch über die Landesgrenzen hinaus einen Kultstatus als Volkstheater genießt.

An der Comödie Fürth inszeniert er seit zwanzig Jahren die hauseigenen Boulevardkomödien, in denen er zudem immer selbst auf der Bühne steht. In der fränkischen Comödien-Version des Musical-Klassikers „Ein Käfig voller Narren“ trieb er als „zickige Kammerzofe“ Jacob mit gewohnt losem Mundwerk alle Beteiligten in den Wahnsinn und brillierte in der Neufassung der musikalischen Komödie von „Charleys Tante“ in der Titelrolle.

Außerdem begeistert er in regelmäßigen Abständen das Publikum des Staatstheaters Nürnberg etwa als „Mrs. Higgins“ in „My Fair Lady“, als „Frosch“ in der „Fledermaus“, oder als „Gauner“ in „Kiss me Kate“. Mit seinem fränkischen Text von „My Fair Lady“ legte er außerdem den Grundstein für den phänomenalen Erfolg eben jener Nürnberger Produktion.
2019 debütiert er beim Kufsteiner Operettensommer als Prinz Orlovsky in der „Fledermaus“ sowie als „Njegus“ in der Operette „Die lustige Witwe“ im Herbst 2019 an der Comödie Fürth.

In seinem bei Rowohlt herausgebrachten Bestseller „Das Leben ist kein Fleischsalat“ schildert er alle kleinen Freuden und Unwägbarkeiten des Seniorenalltags aus Sicht seiner Bühnenparaderolle „Waltraud“. Das Buch erscheint bereits in vierter Auflage.

Außerdem arbeitet der Tausendsassa in unzähligen Sendung für das Bayerische Fernsehen, aber auch für die ARD, ORF, SF, SWR u.v.a.

 

Portrait M.MontazeriMehrzad Montazeri – als Alfred
Der in Teheran geborene Österreicher erhielt seine Ausbildung am Schubertkonservatorium in Wien, an der Musikhochschule Wien sowie am Konservatorium der Stadt Wien. Er ist unter anderem Preisträger des Opernwettbewerbs Wien (1988) und erhielt 1998 ein Stipendium der Bayreuther Festspiele. Seine festen Engagements führten den Tenor über die Jahre zu vielen namhaften Häusern wie Die Bühne der Stadt Ulm, das Hessische Staatstheater Wiesbaden bis zur Volksoper Wien. In Gastengagements war Herrn Montazeri zudem in der Staatsoper Stuttgart, in der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf sowie bei den Seefestspielen Mörbisch zu sehen. An der Volksoper Wien debütierte Mehrzad Montazeri in der Saison 2004/05 mit großem Erfolg als Sándor Boris in „Die Herzogin von Chicago“. Seit der Spielzeit 2005/06 ist er fixes Ensemblemitglied des Hauses und war u. a. als René Graf im Stück „Der Graf von Luxemburg“, Sándor Barinkay in „Der Zigeunerbaron“, Tassilo in „Gräfin Mariza“. Für die Operette „Die Fledermaus“ wird der Tenor in der Rolle des Alfred bereits zum 4. Mal in Kufstein das Publikum wiederholt begeistern.

 

Havlicek Bild WienMichael Havlicek – als Dr. Falke
In Wien geboren, studierte Michael C. Havlicek ab 2002 am Konservatorium der Stadt Wien und diplomierte 2004 in der Rolle des Don Giovanni. Neben seinem Unterricht bei Wicus Slabbert, Edith Lienbacher und seit 2008 bei Prof. Gerhard Kahry besuchte er Meisterkurse bei Franz Grundheber und Walter Berry. 2004 war er am Stadttheater St. Pölten als Papageno engagiert; in derselben Rolle hatte er im Sommer 2005 auch in Tokio großen Erfolg. Seit der Saison 2012/13 ist er fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien und war hier schon in zahlreichen Rollen zu sehen – so auch als Pappacoda in „Eine Nacht in Venedig“, Papageno, Marquis d'Obigny in „La Traviata“, Vicomte Cascada in „Die lustige Witwe“, u.v.m. Für den OperettenSommer wird Herr Havlicek die Rolle des Dr. Falk spielen und erstmals auf der OperettenSommer Bühne in Kufstein zu sehen sein.

 

Foto SuttheimerKS Ernst Dieter Suttheimer – als Dr. Blind
Ernst Dieter Suttheimer studierte am Konservatorium Bergstraße e.V. in Heppenheim und an der Akademie für Tonkunst in Darmstadt. Er war als jüngster Tenor Deutschlands am Staatstheater Oldenburg engagiert, bevor er 1977 nach Österreich an die Oper Graz kam. Ebenso unterrichtete er als ordentlicher Hochschulprofessor an der dortigen Kunstuniversität. Seit 1990 ist er Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper und der Volksoper Wien. Seine Gastspieltätigkeiten brachten ihn weltweit an zahlreiche große Opernhäuser, u.a. in Rom, Mailand, Palermo, Barcelona, Singapur, Jakarta und New York. Darüber hinaus war der Kammersänger bei den Bregenzer Festspielen, der Ruhrtriennale Bochum, den Wiener Festwochen und dem Lehár-Festival Bad Ischl tätig. Er war einer der ersten Darsteller des Phantoms in „Das Phantom der Oper“ in Wien. Zudem sah man ihn in zahlreichen Fernsehaufzeichnungen des ORF, u.a. in „Der Ring des Nibelungen“ und „Die Fledermaus“. 2008 stand er bei der Verfilmung von „La Bohéme“ mit Anna Netrebko vor der Kamera und führte Regie bei „Zar und Zimmermann“ für die Opernfestspielen Jennersdorf. 2017 brillierte er als Nonno in „Don Camillo und Peppone“ im Ronacher. 2018 wurde ihm das goldenen Ehrenzeichens des Landes Steiermark für seine Vedienste als Sänger und Schauspieler verliehen. Der Kammersänger steht bereits seit 56 Jahren auf der Bühne. In der Rolle des Dr. Blind wird er 2019 erstmals beim OperettenSommer in Kufstein zu sehen sein.

 

moriah rinnat 400Rinnat Moriah – als Adele
„Eine wirkliche Entdeckung dieser Ausgabe der Seefestspiele ist Rinnat Moriah, die sich als fast überbesetzte Lisa (eine Traumstimme und eine sehr schöne Darstellung) für höhere Aufgaben anbietet.“ (Peter Jarolin, Kurier – 14.7.2018)
Die junge Sopranistin Rinnat Moriah debütierte bisher u.a. am Teatro alla Scala, an der Staatsoper sowie an der Deutschen Oper Berlin, am Theater an der Wien und am Badischen Staatstheater Karlsruhe.
Ihr breitgefächertes Repertoire, welches sowohl lyrische als auch Koloratursopran-Rollen umfasst, beinhaltet u.a. Zerbinetta „Ariadne auf Naxos“, Adina „L’elisir d’amore“, Die Königin der Nacht im Stück „Die Zauberflöte“ und Violetta Valery in „La Traviata“.
Ihre vielseitig einsetzbare Stimme zeigt Rinnat Moriah auch mit barockem und modernem Repertoire auf internationalen Bühnen und Konzerthäusern. Als Adele wird Sie erstmals beim OperettenSommer in der Operette „Die Fledermaus“ von Johann Strauß zu sehen sein.

 

HeissmannVolker Heißmann – als deutscher Frosch
Schon als Junge erweist sich Volker Heißmann als Spaßvogel. In die Fußstapfen seines Vaters, eines Malermeisters, will er keinesfalls treten. Ihn zieht es auf die Bühne, auch unter Verzicht auf Sicherheit und privates Glück. Mit der Rolle des "Mariechens“ an der Seite seines Kollegen Martin Rassau gelingt schließlich der Durchbruch und sie werden zunehmend einem breiten Publikum über zahlreiche TV Auftritt bekannt. Er brilliert als gnadenloser Komödiant und Verwandlungskünstler ebenso wie als Sänger. Nicht zuletzt sind dank seiner ausgeprägten Baritonstimme seine Solo-Shows mehr als nur eine Reminiszenz an Peter Alexander, Harald Juhnke oder Frank Sinatra. Die so heute wohl einmalig Mischung aus Comedy, Musik und charmanten Plaudereien mit dem Publikum haben Herrn Heißmann zu einem gefragten Bühnenstar werden lassen. Erstmals wird er als Frosch gemeinsam mit Gerald Pichowetz beim OperettenSommer Kufstein zu sehen sein.

 

pichowetzGerald Pichowetz – als österreichischer Frosch
Bereits mit 17 Jahren besucht Gerald Pichowetz die Schauspielschule Krauss in Wien und nahm Schauspielunterricht nach der Stanislawskij-Methode bei Lola Braxton. Anschließend gründete Herr Pichowetz das Theater „Bühne 21“, das er 20 Jahre lang mit großem Erfolg führte.
Am 10. Oktober 2001 eröffnete er das Gloria Theater in Wien, welches Herr Pichowetz seither erfolgreich als Direktor leitet. Auf dem Spielplan stehen unter anderem Komödien, Boulevard-Stücke, Singspiele, Musicals und Operetten. Der Schauspieler wirkte u.a. in Produktionen wie „Boeing-Boeing“ „Die spanische Fliege“, sowie in „Biedermann und die Brandstifter“, „Der Hauptmann von Köpenick“ und „Die Nervensäge“ mit. In vielen Produktionen war er nicht nur Darsteller, sondern führte ebenfalls Regie. An der Volksoper Wien gab er in der Saison 2007/08 sein Debüt als Cupido in „Orpheus in der Unterwelt“ und war als General/Eunuch in „Das Land des Lächelns“ sowie als Süffle in „Der Vogelhändler“ zu sehen. Weitere Musicals und Operetten als Darsteller und als Regisseur folgten, unter anderem im Stadttheater Baden, Metropol, Kammerspiele, Wiener Kammeroper. Beim OperettenSommer in Kufstein war er unter anderem 2013 beim „Vogelhändler“ sowie im Jahr 2017 beim „Zigeunerbaron“ als Regisseur erfolgreich tätig und kehrte 2018 im Musical „Anatevka“ als brillanter Darsteller in der Rolle des „Tevje“ zurück nach Kufstein. Für die Operette „Die Fledermaus“ schlüpft er in die Rolle des Frosch und wird gemeinsam mit seinem Spielpartner Volker Heißmann das Publikum begeistern.

strakaRoswitha Straka – als Ida

Seit Kindesbeinen steht die junge wiener Künstlerin auf den Brettern, die die Welt bedeuten. Neben ausgezeichneten Schulerfolgen genoss sie ihren künstlerischen Unterricht in Klavier, Ballett, Schauspiel, Sprechen und Gesang privat sowie an folgenden Instituten: YAMAHA Musikschule, Ballettschule der österreichischen Bundestheater, Konservatorium der Stadt Wien, Max Reinhardt Seminar und Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Bereits vor und während ihrer Ausbildungen steht sie in Ensemble- bis größeren Solo-Rollen auf Bühnen wie z.B. Staatsoper Wien, Volksoper Wien, Theater Akzent, Theater an der Wien,
Gasometer, Rathausplatz, Reigen, Off-Theater, Schikaneder usw. An der Wiener Volksoper wurde sie für das Gloria Theater Wien entdeckt, an dem sie seit 2008
immer wieder in Neben- u. Hauptrollen an der Seite von Stars wie Waltraut Haas, Hilli Reschl, Gerald Pichowetz, Andreas Steppan, Dorian Steidl, Dany Sigel, Hilde Rom, Peter Lodynski uvm. engagiert ist und sich dort bereits eine Fan-Gemeinde erarbeiten konnte. Dem breiteren Publikum sollte sie aus Werbung und Film nicht ganz unbekannt sein, wo sie auch hier durch ihre enorme Flexibilität und Wandlungsfähigkeit in Optik, Spiel u. Stimme Erfolge verzeichnen konnte. Neben der vielseitigen Praxis liegen ihr auch die Forschung in Theater, Film und Medien sowie die Erhaltung österreichischen Kulturguts am Herzen.
Ihr Debüt beim OperettenSommer Kufstein lässt Roswitha Straka das Publikum 2019 in der Rolle
der Ida erleben.

 

Foto cvanmey photography Herbert OberhoferHerbert Oberhofer – als Iwan
Herbert Oberhofer ist seit über 25 Jahren beim Stadttheater Kufstein und hat dort bei zahlreichen Stücken (u.a. „Im Weißen Rössl“, „My Fair Lady“, „Der Zerrissene“) sein schauspielerisches Talent bewiesen. Im Regiefach brachte Herbert Oberhofer „Charleys Tante“, mit Gunther Hölbl in der Hauptrolle, mit großem Erfolg auf die Bühne. Dem Kufsteiner Publikum wird er sicherlich besonders als Dragqueen „Zaza“ im ausverkauften Musical „Ein Käfig voller Narren“ in ewiger Erinnerung bleiben. Ein ebenso bedeutendes wie auch erfolgreiches Projekt von Herbert Oberhofer begann mit der Gründung der „Herren Wunderlich“. Als langjähriger Begleiter des OperettenSommers ist er seit Anbeginn in verschiedenen Funktionen tätig und wird auch 2019 auf der OperettenSommer Bühne in der Rolle des Iwan zu sehen sein.

 

Orchester

Bild Orchester

Seit 2000 führt der 1948 geborene Rumäne Corneliu Murgu das Opernhaus in Timisoara,
welches unter seiner Leitung 2004 zum Staatsopernhaus wurde.
Seiner Tätigkeit als Direktor der rumänischen Staatsoper ging eine äußerst erfolgreiche internationale Karriere als Tenor voraus. Nach seinem Studium der Musikwissenschaften
in Timisoara absolvierte er seine Gesangsausbildung am Konservatorium in Florenz.
Engagements an den größten Opernhäusern der Welt folgten. Eine seiner Paraderollen
war der Otello, für den er 1998 mit dem Preis „Verdi d’Oro“ ausgezeichnet wurde.
2002 erhielt er vom damaligen Bundespräsidenten Thomas Klestil den Kulturpreis (das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster Klasse) und vom rumänischen
Präsidenten Ion Iliescu den nationalen Verdienstorden „Serviciul Credincios“ (Treue
Dienste) im Rittergrad. Im Jahr 2000 wurde er Ehrenbürger der Stadt Timisoara. Das Orchester vereint unter seiner Leitung klassische, moderne und lokale Kompositionen.

Chor

OS18 Chor Foto c Barbara Palffy

Die "Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor" besteht aus professionell ausgebildeten, fest an der Volksoper Wien engagierten ChorsängerInnen.
Bei Projekten außerhalb der Volksoper tritt der Chor unter dem Namen "Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor " auf.
Das Betätigungsfeld des Chores umfasst die Aufführung szenischer Produktionen sowie konzertanter sinfonischer Werke.
Der Chor wurde im Jahr 1946 als "Chorvereinigung staatliche Volksoper" unter der Leitung von Leopold Emmer gegründet. Das erste Konzert fand im Februar 1947 mit "Des Heilands Kindheit" von Hector Berlioz im Großen Musikvereinssaal in Wien statt, 1981 änderte sich der Name in "Konzertvereinigung Wiener Volksopernchor".
Der Chor verdankt sein hohes künstlerisches Niveau neben der profunden, stimmlichen Ausbildung seiner Mitglieder sowohl seiner Vielseitigkeit, Flexibilität und Spielfreude in verschiedensten Genres, als auch der Zusammenarbeit mit hervorragenden Chorleitern und Dirigenten.
Zahlreiche Gastspiele führten durch Europa und Asien, sowie zu den bedeutendsten österreichischen aber auch ausländischen Festspielen unserer heutigen Zeit, wie den Bregenzer Festspielen, den Seefestspielen Mörbisch, Festspielen Langenlois und die Savonlinna Opernfestspiele in Finnland.

http://kv-volksopernchor.at

Ballett

0115

BALLETTVEREIN DER WR. VOLKSOPER

Ein vielseitiges und umfangreiches Repertoire zeichnet den Ballettverein der Wiener Volksoper aus. Seit seiner Gründung hat der Verein eine Reihe nationaler und internationaler Auftritte absolviert, die Beachtung hervorgerufen hat.
Es folgten bereits zahlreiche Tourneen und Gastspiele in Belgien, Spanien, Portugal Italien, Deutschland, Holland, Tunesien, Ägypten, Japan und Korea.
Neben dem täglichen Repertoire an der Wiener Volksoper ist es dem Ballettverein ein Anliegen die Förderung und Fortsetzung der Wiener Walzertradition und des typischen Wiener Tanzstiles zu erhalten, zu verbreiten und weiter zu geben.