![]() |
|||||
|
|
Ernst Theis Den Österreichischen Dirigenten führten Einladungen zu den St. Petersburger Symphonikern, dem MDR Symphonie Orchester Leipzig, der MDR Kammerphilharmonie, dem WDR Rundfunkorchester Köln, der Slovakische Philharmonie, dem Haydn Orchester Bozen und Trentin, dem Lettisches Nationalorchester Riga, dem United European Chamber Orchestra in Milano, dem Radio Symphonie Orchester Wien, dem Niederösterreichischen Tonkünstlerorchester, an die Wiener Volksoper, die Wiener Kammeroper, dem Brucknerorchester Linz, an das Wiener Burgtheater, zum Ensemble Modern Frankfurt, zum Ensemble “die reihe“. Im Januar 2012 wird er bei der NDR – Radiophilharmonie Hannover debutieren. Ein Höhepunkt in diesem Jahr war die Österreich-Premiere des Projekts RadioMusiken mit einem Konzert am 20. März 2011 im Brucknerhaus Linz und davor die erstmalige Einladung zum Weill Fest Dessau 2011. Auf dem Internationalen Brucknerfest Linz 2011 am 29. September 2011 wird er mit Gustav Mahlers Das Lied von der Erde mit Brigitte Pinter als Mezzosopran und Herbert Lippert als Tenor gastieren. Aber auch das erste Johann Strauss Festival Dresden, dessen Initiierung direkt auf seine intensive Beschäftigung mit den Komponisten Johann Strauss und Jacques Offenbach zurückgeht, stellt eine Besonderheit im künstlerischen Schaffen von Ernst Theis des Jahres 2011 dar. Beachtung in der Fachwelt findet seit Jahren seine Beschäftigung mit dem Werk von Johann Strauss und Jacques Offenbach. Auf der Grundlage des Projekts initiierte er gemeinsam mit dem Intendanten des Dresdner Theaters, Wolfgang Schaller, eine Johann Strauss-Pflege. Es erfolgten die Inszenierungen und Tonträger-Gesamteinspielungen der Strauss-Operetten Das Spitzentuch der Königin), Carneval in Rom und Prinz Methusalem sowie der Operette La Périchole (Jacques Offenbach), die die Erstproduktion des Projekts Der deutsche Offenbach ist. Diese Arbeit mündet 2011 in das oben bereit angesprochenen ersten Johann Strauss Festival Dresden ein. Seit 2005 entwickelt Ernst Theis in Dresden das sehr spezifische Projekt RadioMusiken in Dresden. Dies ist ein Kooperationsprojekt mit dem Mitteldeutschen Rundfunk, Deutschlandradio Kultur, der Akademie der Künste Berlin, dem deutschen Tonträger-Label CPO und der Staatsoperette Dresden und sieht die Rundfunk- und CD-Produktionen all jener Werke vor, die in den Jahren 1925 bis 1935 für das Medium Radio komponiert wurden. Bisher wurden die beiden Orchestersuiten von Franz Schreker und Ernst Toch, die Radio-Ouverture von Pavel Haas, das Berliner Requiem von Kurt Weill, die Tänzerische Suite von Eduard Künneke, die Radiomusik Nr. 1 und 2 von Max Butting, Balladen und Bänkel von Wilhelm Grosz sowie das oben bereits erwähnte Rundfunkhörspiel Leben in dieser Zeit von Edmund Nick und Erich Kästner, sowie die Radiohörspiele Mord von Walter Gronostay und Sabinchen von Paul Hindemith. Für Sabinchen hat Ernst Theis auch die Rekonstruktion der verloren gegangenen Instrumentation Paul Hindemiths vorgenommen. Die Produktion Leben in dieser Zeit, die als CD mittlerweile äußerst erfolgreich erschienen ist, kam im November 2008 innerhalb von wenigen Tagen auf Deutschlandradio Kultur, WDR und MDR zur Ausstrahlung. 2009 wurde diese Einspielung als einer von zwei sächsischen Beiträgen in der ARD-Reihe 60 Deutsche Jahre neben der 5. Symphonie von Dimitri Schostakowitsch (Staatskapelle Dresden, Jury Kondraschin, 1965) auf allen ARD-Sendern gleichzeitig ausgestrahlt. Den Höhepunkt für dieses Werk bildete seine Präsentation auf dem Kurt Weill Fest Dessau 2001. Eine Nachhaltigkeit im Bereich Präsentation und Anerkennung durch die Fachwelt, die Wiederentdeckungen nur selten erreichen. Seit Beginn der Spielzeit 2003/04 ist Ernst Theis Chefdirigent der Staatsoperette Dresden. Mit hohem persönlichem Engagement trägt er mit seiner künstlerischen Arbeit dazu bei, dass aktuell für das Ensemble der Staatsoperette Dresden der Neubau eines Theatergebäudes erwogen wird. Augenblicklich bereitet er „Die Zirkusprinzessin“ von Emmerich Kálmán für den OperettenSommer Kufstein musikalisch vor und freut sich, erstmals in Kufstein zu sein. Lesen Sie mehr auf seiner Website www.ernsttheis.com.
|