Der Zigeunerbaron

 

 

SolistInnen

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Orchester

Staatsoper Timisoara

Als „kleines Wien“ Rumäniens wurde Timisoara am Anfang des 18. Jahrhunderts bezeichnet. Theatergruppen nahmen zahlreiche, auch klassische Werke in ihr Repertoire auf. Ein Jahrhundert später sollten Deutsche, Ungarn, Italiener und Kulturbegeisterte aus Siebenbürgen über 50 Opernaufführungen zum Besten geben. Die politische Situation spiegelt sich in der Geschichte Timisoaras wider: 1872 wurde das Franz-Josef-Theater aus der Taufe gehoben. 1947 ist der Zeitpunkt gekommen, ein eigenes Opernhaus zu gründen, die Premiere, Verdis „Aida“, wohnten tausende Besucher bei. Allein in den ersten 25 Jahren seines Bestehens wirkte das Orchester in 393 Opernaufführungen (38 Werke), 474 Operetten (14 Stücke) und 103 Ballettvorführungen (18 Titel). Im Jahr 2000 übernahm der weltbekannte Tenor Corneliu Murgu den Posten des Generalmanagers. Das Ensemble gewann an Frische, führte jede wichtige Oper und Operette auf, ging nicht nur in Bulgarien, sondern auch in Spanien, Deutschland, Italien, Qatar, Portugal und den Niederlanden auf Tour. 2004 schließlich wurde Timisoara zum Staatsopernhaus gekürt. Wegen seiner Erfolge, seiner qualitätvollen künstlerischen Darbietungen und seines gewaltigen, aber beständigen Repertoires, das klassische und moderne genauso wie lokale Kompositionen vereint. 55 Musiker verleihen dem Orchester Stärke. Mit 50 bis 100 Sängern, Solisten, Orchester und Balletttänzern zählt dieses Opernhaus zu den wichtigsten kulturellen Institutionen Rumäniens. Die Künstler bereichern nicht nur die heimische Szene, sondern gastieren auch auf internationalen Opern- und Operetten-Festivals in Italien, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Ungarn, Bulgarien, Ex-Jugoslawien, der Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Griechenland, Libanon, Indien, Qatar und nun auch in Österreich.

Timisoaras Operndirektor: Corneliu Murgu

Seit 2000 führt der 1948 geborene Rumäne Corneliu Murgu das Opernhaus in Timisoara, welches unter seiner Leitung 2004 zum Staatsopernhaus wurde. Seiner Tätigkeit als Direktor der rumänischen Staatsoper ging eine äußerst erfolgreiche internationale Karriere als Tenor voraus. Nach seinem Studium der Musikwissenschaften in Timisoara absolvierte er seine Gesangsausbildung am Konservatorium in Florenz. 1978 konnte er den Gesangswettbewerb in Treviso für sich entscheiden. Im selben Jahr debütierte er an der Wiener Staatsoper als Turiddu in „Cavalleria Rusticana“. Es folgten Engagements an die größten Opernhäuser der Welt. Eine seiner Paraderollen war der Otello, für den er 1998 mit dem Preis „Verdi d’oro“ ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt er vom damaligen Bundespräsidenten Thomas Klestil den Kulturpreis (das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster


Dirigent

Geboren in Oberösterreich, studierte Ernst Theis in Wien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (heute Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien). Seine Anfänge als Dirigent liegen bei den Österreichischen Kammersymphonikern, als deren künstlerischer Leiter und Geschäftsführer er sich von 1991 - 2003 intensiv mit Musik der Klassischen Moderne, Zeitgenössischer Musik und später auch mit der Wiener Klassik beschäftigte. Im Verlauf seiner Tätigkeit bei diesem Orchester, mit welchem er über viele Jahre einen Zyklus im Wiener Konzerthaus bestritt und auch auf diversen Festivals auftrat, kam es zu einem Einspringer an der Wiener Volksoper, die ihn in der Folge für fast vier Jahre als Kapellmeister an das Haus band. 
1996 nahm er an einem internationalen Dirigentenwettbewerb teil, den er unter Vorsitz von Peter Eötvös als 1. Preisträger für sich entscheiden konnte. Seine Karriere führte in danach zu vielen Orchestern im In- und Ausland wie den St. Petersburger Philharmonikern, dem MDR Symphonieorchester Leipzig, der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem ORF Radiosymphonieorchester Wien, dem Münchner Rundfunkorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserlautern, dem Brucknerorchester Linz, der Slowakische Philharmonie, den Bochumer Symphonikern, dem Shenzhen Symphony Orchestra (China), Sendai Philharmonic Orchestra (Japan) u.a.m..
Von 2003 bis 2013 nahm er die Position des Chefdirigenten der damals zunächst krisenbehafteten Staatsoperette Dresden ein. Seine ausgesprochen konzeptionell visionäre Herangehensweise an die künstlerische Arbeit eröffnete diesem Theater den Tonträgermarkt. International vielbeachtete Einspielungen von Operetten von Johann Strauss (Das Spitzentuch der Königin, Der Carneval in Rom, Prinz Methusalem) und auch das Projekt „RadioMusiken“ entstanden für den Mitteldeutschen Rundfund, Deutschlandradio sowie für das deutsche Label CPO. 2011 erfolgte der politische Beschluss für einen Theater-Neubau für die Staatsoperette Dresden, der seit 2016 umgesetzt ist. 
2013 verließ Ernst Theis nach 10jähriger Amtszeit Dresden, um sich neuen Ideen zu widmen. Jüngste, noch nicht veröffentlichte Tonträger, spielte er mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem ORF Radiosymphonieorchester Wien ein. 2018 wird Ernst Theis die neue Gesamteinspielung der Operette "Gräfin Mariza (Emmerich Kálmán)" für den Bayerischen Rundfunk einspielen, ein weiteres Projekt wird ihn zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserlautern führen. Heute arbeitet Ernst Theis in einer künstlerischen Bandbreite, die von der frühen Wiener Klassik bis in die Avantgarde reicht, erfolgreich mit vielen Orchestern auf verschiedenen Kontinenten zusammen. Seit 2016 ist er hinzukommend Intendant des Festivals KLANGBADHALL (www.klangbadhall.at). Erfahren Sie mehr auf der persönlichen Website des Künstlers (www.ernsttheis.com).


Europaballett

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Chor

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Regie

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