Der Zigeunerbaron

 

 

SolistInnen

Viktorija Kaminskaite in der Rolle der SAFFI

VKaminskatieViktorija Kaminskaite gewann 2005 ein Stipendium an der Komischen Oper Berlin und sang dort in der Folge die „Zerlina“ in Mozarts "Don Giovanni" unter der musikalischen Leitung von Kiril Petrenko. 2008 wurde sie festes Ensemblemitglied am Leipziger Opernhaus und hat in dieser Zeit viele Hauptrollen ihres Faches mit großem Erfolg gesungen. Auch später als freie Sängerin blieb sie der Leipziger Oper durch regelmäßige Gastauftritte eng verbunden. Die Künstlerin hat sich ein breites Opernrepertoire erarbeitet, wodurch Sie an vielen renommierten Opernhäusern engagiert wurde wie die Opera de Lyon, das Gran Teatro Nacional Perú in Lima, Metropolitan Oper und Muza Symphony Hall in Tokyo. Frau Kaminskaite ist auch als Konzertsängerin sehr aktiv: Auftritte mit mehreren großen Orchestern unter der Leitung von Fabio Luisi, Jonathan Nott, Jun Märkl, Gabriel Feltz u.a. gehören ebenso dazu wie ihre vielbeachteten Konzerte im Gewandhaus und in der Thomaskirche in Leipzig. Die CD - Aufnahmen mit Viktorija Kaminsaite von Wolf-Ferraris “Le donne curiose“ unter Ulf Schirmer mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und von Eugen d’Alberts “Seejungfräulein“ mit dem MDR - Symphonieorchester unter Jun Märkl bei Naxos sind bei der Presse auf begeistertes Echo gestoßen.

Mehrzad Montazeri in der Rolle des SANDOR BARINKAY

MMontazeriDer in Teheran geborene Österreicher erhielt seine Ausbildung am Schubertkonservatorium in Wien, an der Musikhochschule Wien sowie am Konservatorium der Stadt Wien (Opernstudium bei KS Waldemar Kmentt). Er ist Preisträger des Opernwettbewerbes Wien (1988) und des Dostalwettbewerbes (1989). Herr Montazeri erhielt unteranderem im Jahr 1998 ein Stipendium der Bayreuther Festspiele. Fixe Engagements erhielt der Tenor auf verschiedenen internationalen Bühnen, wie in Ulm, in Freiburg, und an den Vereinigten Bühnen Krefeld/Mönchengladbach. Gastengagements führten den Sänger u. a. an die Staatsopern von Stuttgart und Cottbus, nach St. Pölten, Bern sowie Luzern und an die Opera National de Paris (Bastille). Zu seinem umfangreichen Repertoire gehören Opernpartien wie Ferrando („Così fan tutte“) und Pedrillo („Die Entführung aus dem Serail“), aber auch im Operettenfach stand Herr Montazeri in verschiedenen Rollen auf der Bühne. Er brellierte unteranderem als Prinz Pietro im Stück Boccaccio, als Simon Der Bettelstudent sowie in der Rolle des Octavio in Giuditta und Don Alfredo in Lady Hamilton.
Seit der Spielzeit 2005/06 ist der Sänger fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien und im Jahr 2011 gastierte der beliebte Tenor mit großem Erfolg als Lohengrin am Landestheater Innsbruck.
Herr Montazeri war bereits in den Jahren 2012 und 2015 zu sehen und wir begrüßen Ihn hiermit erneut recht herzlich beim diesjährigen OperettenSommer 2017.

Andreas Mattersberger in der Rolle des KALMAN ZSUPAN

AMattersbergerDer aus Matrei in Osttirol stammende Bass studierte ab 2004 bei Prof. Karlheinz Hanser am Konservatorium in Innsbruck und durfte bereits im ersten Studienjahr mit der Titelpartie des Don Giovanni in der gleichnamigen Oper am Opernstudio Genf gastieren. Er besuchte Meisterkurse bei KS Robert Holl und KS Elisabeth Schwarzkopf. Von 2005 bis 2012 war er im Ensemble des Tiroler Landestheater und wird seither von KS Brigitte Fassbaender betreut.
Die Rolle des Papageno begleitete ihn viele Jahre. Er gastierte er damit an Häusern im In- und Ausland.
Der Verlag Helbling produzierte mit Andreas Mattersberger DVDs zu den Themen „Die Zauberflöte“ und „Die Ballade“. Er war festes Ensemblemitglied des Deutschen Nationaltheater Weimar und sang weiters an der Oper Kiel, dem Staatstheater Saarbrücken, dem Staatstheater Darmstadt, der Oper Halle und der Oper Leipzig. Soeben feierte er sein erfolgreiches Debut als Figaro in „Le nozze di Figaro“.
Rundfunk und zahlreiche CD/ DVD- Einspielungen mit Werken aus dem Barock, der Romantik und Moderne belegen das vielseitige Schaffen des jungen Sängers, der im Sommer 2013 in Mexico City und 2014 am Münchener Gasteig debütierte. Er spielte mit dem britischen Pianisten Malcolm Martineau alle Basslieder von Richard Strauss ein.

Susanne von der Burg in der Rolle der CZIPRA

burgIhre musikalische Ausbildung erhielt die gebürtige Wienerin Susanna von der Burg am Konservatorium der Stadt Wien bei Prof. Margaret Zimmermann (Gesang), Prof. Lilo Mrazek (Operette/Musical) und KS Prof. Waldemar Kmentt (Oper). Seit der Spielzeit 1999 und 2000 gehört Susanna von der Burg zum Ensemble des Tiroler Landestheaters und war u. a. als Feldmarschallin im Rosenkavalier, Katerina in Lady Macbeth von Mzensk, Kaiserin in Frau ohne Schatten, Abigaille in Nabucco, Senta im Fliegenden Holländer, Rezia in Oberon, Tosca, Freia in Das Rheingold, Marie in Wozzeck, als Arabella, Clorinda in La Cenerentola, Chrysothemis in Elektra, Fidelio, Madame de Croissy in Dialogues des Carmélites, Elsa im Lohengrin, Alice Ford und Lady Billows in Albert Herring, als Wally, als Marietta (Die tote Stadt), als Stallerin in Gerd Kührs Oper Stallerhof, als Ines in Mara, als Donna Leonora in La forza del destino und als Marta in Tiefland zu erleben. In der letzten Spielzeit interpretierte sie u.a. die Titelpartie in Adriana Lecouvreur, die Frau in Schönbergs Erwartung und die Gräfin in Pique Dame.
Frau von der Burg war bereits im Jahr 2016 im Musical „The Sound of Music“ zu sehen und wir begrüßen Sie hiermit erneut recht herzlich beim diesjährigen OperettenSommer 2017.

KS Josef Forstner in der Rolle des CONTE CARNERO

JForstnerDer aus Oberösterreich stammende Josef Forstner hatte bereits im Jahr 1969 sein erstes Engagement am Linzer Staatstheater und ist seit 1976 festes Mitglied der Wiener Volksoper. Im Jahr 2005 wurde ihm der Titel „Kammersänger“ verliehen und zahlreiche Partien des Opern- Operetten- Musical-Fachs gehören zu seinem umfangreichen Repertoire.
Seine Vorliebe gilt den Rollen des komischen Fachs, weshalb er sich genau in diesem Gerne etabliert hat. Er war bereits in der Rolle des Doolittle in My fair Lady, als Kagler im Stück Wiener Blut, im Stück Die Lustige Witwe als Njegus zusehen und er glänzte unteranderem auch als Benoit La Boheme. Nach zahlreichen Engagements im Ausland z.B. in Japan, USA, Russland, Italien, Sardinien, Spanien, war er zudem im Jahr 2012 am Stadttheater Baden im Stück 1000 und eine Nacht von Johann Strauß in der Rolle des Magiers zu sehen. Seine jüngsten Gastspiele waren bei der Pramtaler Sommeroperette in Der Fidele Bauer als Matthäus und beim Lehar Festival in Bad Ischl in der Operette Die Fledermaus als Gefängnisdirektor Frank.

Monika Baumgartner in der Rolle der MARIA THERESIA

MBaumgartnerNach dem Studium an der Otto-Falckenberg-Schule in München stand die Schauspielerin mehrere Jahre zunächst am Nationaltheater in Mannheim und anschließend am Thalia Theater in Hamburg auf der Bühne. Später spielte sie in München an den Kammerspielen, am Bayerischen Staatsschauspiel und im Volkstheater. An den Münchner Kammerspielen beginnt ihre langjährige Zusammenarbeit mit Franz Xaver Kroetz. Für die Rolle der Tochter in der Uraufführung seines Stücks „Bauernsterben“ wurde sie mit dem TZ-Rosenstrauß als beste Theaterschauspielerin des Jahres 1985 ausgezeichnet. Seit Ende der 1970er Jahre ist Monika Baumgartner auch in Film und Fernsehen präsent und tritt seither regelmäßig in zahlreichen Kino-, Fernsehfilmen und Serien auf. Für ihren Auftritt in „Sau sticht“, erhielt Frau Baumgartner im Jahr 1996 den Bayerischen Fernsehpreis als beste Schauspielerin und 2014 wurde Sie von der deutschen Akademie für Fernsehen als beste Schauspielerin für Ihre Hauptrolle im Film „Die Gruberin“ nominiert. Einem großen Fernsehpublikum ist Frau Baumgartner auch bekannt durch ihre Darstellung der Rolle der Lisbeth Gruber in der Serie „Der Bergdoktor“, die sie seit 2007 spielt. Neben Film und Fernsehen ist die Schauspielerin auch immer wieder auf der Bühne zu sehen und führte auch bereits Regie, wie z.B. im Jahr 2005 bei den Tiroler Volksschauspielen in Telfs beim Stück „Der Hahnenkampf“.

Martin Dablander in der Rolle des OTTOKAR

MDablanderDer gebürtige Tiroler erhielt privaten Gesangsunterricht bei William Blankenship. Daneben besuchte er die Opernschule am Prayner Konservatorium in Wien. Seine ersten Bühnenerfahrungen sammelte er unteranderem bei der Kinderoper Piccolino. Seit dem Jahr 2002 ist er festes Mitglied im Chor der Wiener Volksoper und übernimmt auch dort verschiedene kleinere Solopartien. Er war bereits zu sehen als Obsthändler in My Fair Lady, in der Rolle des St. Brioche (Lustigen Witwe), im Sommernachtstraum als Kesselflicker Schnauz und die Mauer und als Todesjodler in der Operette Im weißen Rössl, sowie als Tackaberry im Stück How to Succeed in Business Without Really Trying und als Telegramboy - Paul Bunnyan bei den Bregenzer Festspielen). Bei der Produktion „Im weißen Rössl“ 2015 wirkte Herr Dablander bereits das erste Mal beim OperettenSommer in Kufstein mit und wir begrüßen Ihn recht herzlich erneut bei Johann Strauß´ “Der Zigeunerbaron“.

Marco Di Sapia in der Rolle des GRAF PETER HOMONAY

MDiSapiaMarco Di Sapia wurde in Genua geboren und wuchs in Rom auf, wo er seine Schauspielausbildung erhielt, ehe er sich dem Gesang zuwandte.
Seit dem Jahr 2013 ist er fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien, wo er in verschiedenen Hauptrollen zu sehen ist, wie unteranderem als Papageno, Danilo, Sweeney Todd, Falke, Boni. Seit seinem Hausdebüt 2009 war er unteranderem auch in Fra Diavolo, Antonia und der Reißteufel, Die lustigen Weiber von Windsor, Carmen, Bohème, Der Kongress tanzt und zuletzt in Wie man Karriere macht, ohne sich anzustrengen zu sehen.
Gastspiele führten ihn in den vergangenen Saisons unteranderem an das Teatro S. Carlo Napoli, Savonlinna Opera Festival, Bunka Kaikan Theater Tokyo, wo er in der Rolle des Danilo glänzte. Als Zamti war er in Cherubinis Oper Koukourgi am Stadttheater Klagenfurt
zu sehen, sowie als Don Profondo in Rossinis Il viaggio a Reims am Staatstheater Nürnberg.
Er war an zahlreiche wichtige französische Bühnen wie Reims, Bordeaux, Toulouse, Marseille, Nizza und Nancy zu sehen, sowie an der Opèra de Lyon im Stück Djamileh und an der Opéra de Toulon in Tosca. Sein Bühnendebut als Opernsänger hatte er in Candide im Jahre 2000 mit der Neuen Oper Wien, bei der er über die Jahre in über 13 Produktionen mitwirkte.
Herr Di Sapia war bereits im Jahr 2009 zu sehen und wir begrüßen Ihn hiermit erneut recht herzlich beim diesjährigen OperettenSommer 2017.

Angela Riefenthaler in der Rolle der MIRABELLA

ARiefenthalerAngela Riefenthaler wurde 1983 in Villach geboren. Schon in frühen Jahren nahm sie Violin-, Klavier- und Flötenunterricht, maturierte 2003 am Musikgymnasium Wien und begann bereits während der Schulzeit das Studium für „Instrumental- und Gesangspädagogik“ mit dem Hauptfach Querflöte an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Im Jahr 2007 folgte das Studium der „Gesangspädagogik“ bei Prof. Berka-Schmid und später bei Prof. Hansmann, unter deren Betreuung sie im Jahr 2012 mit Auszeichnung ihre Bakkalaureatsprüfung absolvierte.
Neben einer regen Konzerttätigkeit und Kirchenengagements als freischaffende Sängerin ist sie seit 2013, nach 3-jähriger Substitutentätigkeit, als fixes Mitglied im Chor der Wiener Volksoper beschäftigt.
Als freie Sängerin war Sie unteranderem als Altsolo im goldenen Saal des Wiener Musikvereins in Haydns Die Schöpfung, sowie im großen Saal des Konzerthauses in Mozarts Krönungsmesse, und als Choristin bei den Salzburger Festspielen und dem Zusatzchor der Wiener Staatsoper zu hören.
Ab Oktober 2014 belegte Sie das Masterstudium für Gesangspädagogik bei Frau Prof. Vierlinger.

Tatiana Sokolova in der Rolle der ARSENA

TSokolovageboren in Moskau studierte die Sopranistin Klavier und Gesang. Nach Abschluss des Klavierstudiums an der Hochschule beim Moskauer Tschaikovsky Konservatorium setze sie das Gesangstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst bei Prof. Lilova und Prof. Lechner fort. Zeitgleich studierte sie Konzertfach Klavier bei Stefan Vladar, welches sie 2006 erfolgreich abgeschlossen hat. 1999 wurde die Künstlerin an das Stadttheater Baden engagiert und im Jahre 2003 erfolgte das Engagement an die Wiener Volksoper. An diesem Haus wird sie neben ihrer Tätigkeit im Chor laufend mit solistischen Aufgaben wie Sandmann und Taumann aus Humperdincks Hänsel und Gretel, Sylvaine aus Lehar´s Lustige Witwe und Barbarina aus Mozarts Hochzeit des Figaro, und vielen mehr betraut. Im Jahr 2016 war die Künstlerin erstmals in der Rolle der Schwester Sophie in Sound of Music beim Operettensommer Kufstein zu sehen. Zahlreiche Konzerte in den vergangenen Jahren im In- und Ausland zeugen von der großen musikalischen Vielfalt der Künstlerin - u.a. ein recital an der Wiener Volksoper mit Liedern von Dvorak, Strauß und Rachmaninov unter der Begleitung von Gerrit Prießnitz.

Frau Sokolova war bereits im Jahr 2016 im Musical „The Sound of Music“ zu sehen und wir begrüßen Sie hiermit erneut recht herzlich beim diesjährigen OperettenSommer 2017.


Orchester

Staatsoper Timisoara

Als „kleines Wien“ Rumäniens wurde Timisoara am Anfang des 18. Jahrhunderts bezeichnet. Theatergruppen nahmen zahlreiche, auch klassische Werke in ihr Repertoire auf. Ein Jahrhundert später sollten Deutsche, Ungarn, Italiener und Kulturbegeisterte aus Siebenbürgen über 50 Opernaufführungen zum Besten geben. Die politische Situation spiegelt sich in der Geschichte Timisoaras wider: 1872 wurde das Franz-Josef-Theater aus der Taufe gehoben. 1947 ist der Zeitpunkt gekommen, ein eigenes Opernhaus zu gründen, die Premiere, Verdis „Aida“, wohnten tausende Besucher bei. Allein in den ersten 25 Jahren seines Bestehens wirkte das Orchester in 393 Opernaufführungen (38 Werke), 474 Operetten (14 Stücke) und 103 Ballettvorführungen (18 Titel). Im Jahr 2000 übernahm der weltbekannte Tenor Corneliu Murgu den Posten des Generalmanagers. Das Ensemble gewann an Frische, führte jede wichtige Oper und Operette auf, ging nicht nur in Bulgarien, sondern auch in Spanien, Deutschland, Italien, Qatar, Portugal und den Niederlanden auf Tour. 2004 schließlich wurde Timisoara zum Staatsopernhaus gekürt. Wegen seiner Erfolge, seiner qualitätvollen künstlerischen Darbietungen und seines gewaltigen, aber beständigen Repertoires, das klassische und moderne genauso wie lokale Kompositionen vereint. 55 Musiker verleihen dem Orchester Stärke. Mit 50 bis 100 Sängern, Solisten, Orchester und Balletttänzern zählt dieses Opernhaus zu den wichtigsten kulturellen Institutionen Rumäniens. Die Künstler bereichern nicht nur die heimische Szene, sondern gastieren auch auf internationalen Opern- und Operetten-Festivals in Italien, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Ungarn, Bulgarien, Ex-Jugoslawien, der Schweiz, Luxemburg, Frankreich, Griechenland, Libanon, Indien, Qatar und nun auch in Österreich.

Timisoaras Operndirektor: Corneliu Murgu

Seit 2000 führt der 1948 geborene Rumäne Corneliu Murgu das Opernhaus in Timisoara, welches unter seiner Leitung 2004 zum Staatsopernhaus wurde. Seiner Tätigkeit als Direktor der rumänischen Staatsoper ging eine äußerst erfolgreiche internationale Karriere als Tenor voraus. Nach seinem Studium der Musikwissenschaften in Timisoara absolvierte er seine Gesangsausbildung am Konservatorium in Florenz. 1978 konnte er den Gesangswettbewerb in Treviso für sich entscheiden. Im selben Jahr debütierte er an der Wiener Staatsoper als Turiddu in „Cavalleria Rusticana“. Es folgten Engagements an die größten Opernhäuser der Welt. Eine seiner Paraderollen war der Otello, für den er 1998 mit dem Preis „Verdi d’oro“ ausgezeichnet wurde. 2002 erhielt er vom damaligen Bundespräsidenten Thomas Klestil den Kulturpreis (das österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst erster


Dirigent

Geboren in Oberösterreich, studierte Ernst Theis in Wien an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst (heute Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien). Seine Anfänge als Dirigent liegen bei den Österreichischen Kammersymphonikern, als deren künstlerischer Leiter und Geschäftsführer er sich von 1991 - 2003 intensiv mit Musik der Klassischen Moderne, Zeitgenössischer Musik und später auch mit der Wiener Klassik beschäftigte. Im Verlauf seiner Tätigkeit bei diesem Orchester, mit welchem er über viele Jahre einen Zyklus im Wiener Konzerthaus bestritt und auch auf diversen Festivals auftrat, kam es zu einem Einspringer an der Wiener Volksoper, die ihn in der Folge für fast vier Jahre als Kapellmeister an das Haus band. 
1996 nahm er an einem internationalen Dirigentenwettbewerb teil, den er unter Vorsitz von Peter Eötvös als 1. Preisträger für sich entscheiden konnte. Seine Karriere führte in danach zu vielen Orchestern im In- und Ausland wie den St. Petersburger Philharmonikern, dem MDR Symphonieorchester Leipzig, der Staatsphilharmonie Rheinland Pfalz, dem ORF Radiosymphonieorchester Wien, dem Münchner Rundfunkorchester, der NDR Radiophilharmonie Hannover, der Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserlautern, dem Brucknerorchester Linz, der Slowakische Philharmonie, den Bochumer Symphonikern, dem Shenzhen Symphony Orchestra (China), Sendai Philharmonic Orchestra (Japan) u.a.m..
Von 2003 bis 2013 nahm er die Position des Chefdirigenten der damals zunächst krisenbehafteten Staatsoperette Dresden ein. Seine ausgesprochen konzeptionell visionäre Herangehensweise an die künstlerische Arbeit eröffnete diesem Theater den Tonträgermarkt. International vielbeachtete Einspielungen von Operetten von Johann Strauss (Das Spitzentuch der Königin, Der Carneval in Rom, Prinz Methusalem) und auch das Projekt „RadioMusiken“ entstanden für den Mitteldeutschen Rundfund, Deutschlandradio sowie für das deutsche Label CPO. 2011 erfolgte der politische Beschluss für einen Theater-Neubau für die Staatsoperette Dresden, der seit 2016 umgesetzt ist. 
2013 verließ Ernst Theis nach 10jähriger Amtszeit Dresden, um sich neuen Ideen zu widmen. Jüngste, noch nicht veröffentlichte Tonträger, spielte er mit dem Münchner Rundfunkorchester und dem ORF Radiosymphonieorchester Wien ein. 2018 wird Ernst Theis die neue Gesamteinspielung der Operette "Gräfin Mariza (Emmerich Kálmán)" für den Bayerischen Rundfunk einspielen, ein weiteres Projekt wird ihn zur Deutschen Radiophilharmonie Saarbrücken/Kaiserlautern führen. Heute arbeitet Ernst Theis in einer künstlerischen Bandbreite, die von der frühen Wiener Klassik bis in die Avantgarde reicht, erfolgreich mit vielen Orchestern auf verschiedenen Kontinenten zusammen. Seit 2016 ist er hinzukommend Intendant des Festivals KLANGBADHALL (www.klangbadhall.at). Erfahren Sie mehr auf der persönlichen Website des Künstlers (www.ernsttheis.com).


Kostüme

ANDREA KUPRIAN
Andrea Kuprian

Die Tirolerin studierte Mode und Bekleidungstechnik in Wien sowie Bühnengestaltung in Graz, wo sie die Meisterklasse von Prof. Schavernoch absolvierte.
Sie arbeitet freiberuflich als Bühnen- und Kostümbildnerin an vielen verschiedenen Theatern, u. a. Schauspielhaus Graz, Staatstheater Oldenburg, Tiroler Landestheater, Theater Augsburg, Tiroler Volksschauspiele, Pfalztheater Kaiserslautern, Theater Ingolstadt, Stadttheater Paderborn ...
Derzeit sind ihre Arbeiten am Tiroler Landestheater in der Oper „Orphée et Euridice“ (Kostüme) und dem Tanztheater „Edith Piaf“ (Bühne und Kostüme) zu sehen.

 


Chor Proscenium

kufstein 2015 4Der Proscenium Festival Choir wurde im Jahre 2012 aufgrund der hohen Nachfrage nach professionellen Chören gegründet. Der Chor besteht ausschließlich aus Berufssängern der Wiener Volksoper, Wiener Staatsoper sowie SängerInnen von anderen renommierten Opernhäusern.
Der Chor wird den Wünschen des Auftraggebers entsprechend zusammengestellt und tritt sowohl in szenischen Produktionen als auch in konzertanter Form auf. Die musikalische Einstudierung erfolgt durch den Chordirektor der Wiener Volksoper - Mag. Thomas Böttcher.
Sie suchen einen Chor für ein Musical wie My fair Lady oder Sound of Music - oder doch einen Chor für den Zigeunerbaron oder den Vogelhändler - wir stellen uns diesen Wünschen der Produzenten und freuen uns auf alle Aufgaben.


Regie

Gerald Pichowetz

GPichowetz PrintBesuchte bereits mit 17 Jahren die Schauspielschule Krauss in Wien und nahm Schauspielunterricht nach der Stanislawskij-Methode bei Lola Braxton. Anschließend gründete er das Theater „Bühne 21“, das er 20 Jahre lang mit großem Erfolg führte.
Am 10. Oktober 2001 eröffnete er das Gloria Theater in Wien, welches Herr Pichowetz seither erfolgreich als Direktor leitet. Auf dem Spielplan stehen unter anderem Komödien, Boulevard-Stücke, Singspiele, Musicals und Operetten.
Der Schauspieler wirkte u.a. in Produktionen wie Boeing-Boeing, Oscar, Der Mustergatte, Sonntag in New York, Don Camillo und Peppone, Loriots heile Welt, Die spanische Fliege, sowie in Biedermann und die Brandstifter, Schweijk, Die Mausefalle, Was Ihr wollt, Komödie der Irrungen (Dromeo v. Syrakus, Dromeo v. Ephesus), Der Hauptmann von Köpenick, Der Bockerer und Die Nervensäge mit.
In vielen Produktionen war er nicht nur Darsteller, sondern führte ebenfalls Regie.
An der Volksoper Wien gab er in der Saison 2007/08 sein Debüt als Cupido („Orpheus in der Unterwelt“) und war als General/Eunuch („Das Land des Lächelns“) und Süffle („Der Vogelhändler“) zu sehen. Weitere Musicals und Operetten als Darsteller/Regisseur folgten, unter anderem im Stadttheater Baden, Metropol, Kammerspiele, Wiener Kammeroper.
Beim Operettensommer in Kufstein war er unteranderem beim „Vogelhändler“ im Jahr 2013 als Regisseur dabei und wir freuen uns Ihn auch in diesem Jahr wieder begrüßen zu dürfen.