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Besetzung

Die Aufführung „Die Csardasfürstin“ verspricht ein unvergessliches Operettenerlebnis rund um die ungarische Chansonette Sylva Varescu und ihre unstandesgemäße Liebe mit dem Fürstensohn Edwin zu werden.

Wie bereits im vergangenen Jahr zeichnet sich Rudolf Berger (ehem. Direktor der Wiener Volksoper) für die künstlerische Gestaltung verantwortlich, und mit Ihm kommt ein großartiges Ensemble nach Kufstein. Klingende Namen und Stars der Wiener Volksoper und anderer führender Opernhäuser Europas garantieren beste Unterhaltung auf hohem Niveau.

Besetzung

Sylva Varescu, Varieté-Sängerin Tünde Franko
Edwin Ronald, Fürstensohn, ihr Verehrer Thomas Blondelle
Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim Thaddäus Podgorski
Anhilte, seine Frau Guggi Löwinger
Komtesse Stasi, Nichte der Fürstin Martina Dorak
Graf Boni Kancsianu, ein Graf und Kumpan Edwins Frank Matthias
Feri v. Kerekes, ein Adeliger und Kumpel Edwins Josef Luftensteiner
Eugen von Rohnsdorff, Oberleutnant Stephan Rehm
   
Produktionsleitung:
Diethmar Straßer
Spielleitung: Monika Steiner
Musikalische Assistenz: Andreas Fellner
Inspizienz und Abendspielleitung: Heidrun Sommer
Assistenz und Sprachcoaching: Daniel Ioan Roman
Technische Leitung und Lichtdesign: Alexander Paget
Bühnenbild: Hansjörg Stock
Leitung der Statisterie und Requisite: Dodo Sarvici
Choreographie: Bohdana Szivacz
Kostümbetreuung: Jenny Podehl
Tatkräftig unterstützt durch das: Tiroler Volkstheater Kufstein
Als Statisten, Maskenbildner und Friseure

Thaddäus „Teddy“ Podgorski

als Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim

Den Besuchern des OperettenSommers 2007 dürfte der grandiose Thaddäus Podgorski noch gut in Erinnerung sein – war er doch abwechselnd mit Helmut Lohner in der Paraderolle des Gefängnisdieners Frosch zu sehen. Der 1935 geborene Wiener war Chefreporter und ORF-Generalintendant. Dem Publikum ist Teddy Podgorski auch als Theaterregisseur und Schauspieler auf der Bühne und im Film bekannt. Er inszenierte Aufführungen am Theater in der Josefstadt sowie in den Wiener Kammerspielen und wirkte unter anderem in Produktionen der Staatsoper, der Volksoper und der Seefestspiele Mörbisch mit. Diesen Sommer wird Thaddäus Podgorski als Leopold Maria, Fürst von und zu Lippert-Weylersheim, in Kufstein
zu sehen sein.

Guggi Löwinger

als Anhilte, seine Frau

Bereits mit neun Jahren begann Guggi Löwinger eine Tanzausbildung, mit 13 trat sie in die Schauspielschule ein und studierte Gesang. Ihr erstes Engagement trat sie im Stadttheater Baden an. Dort kreierte sie eine Reihe von Hauptrollen in den Sparten Operette, Schauspiel und Musical. Anschließend wurde sie nach Koblenz, dann an die Volksoper verpflichtet. Trotz eines zeitgleichen Engagements am Staatstheater am Gärtnerplatz München und zahlreichen Verpflichtungen in Fernseh- und Kinofilmen war Löwinger immer der Volksoper verbunden, wo sie in zahlreichen Rollen zu sehen war. Löwinger wirkte in fast allen großen österreichischen Sommer- und Festspielen mit und tritt laufend im österreichischen und deutschen Fernsehen auf. Im Mai 2007 wurde die Künstlerin mit dem Österreichischen Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst ausgezeichnet. Guggi Löwinger war auch statt „Mr. Wunderbar‘‘ in der Jury von Dancing Star 2007!

Thomas Blondelle

als Edwin Ronald, Fürstensohn, ihr Verehrer

Thomas Blondelle wurde 1982 in Brügge/Belgien geboren. Im Alter von 14 Jahren begann er mit seiner Gesangsausbildung bei Catherine Vandevelde am Stedelijk Konservatorium seiner Heimatstadt. Dort studierte er auch Klavier, Musikwissenschaft, Komposition und Kammermusik. Neben zahlreichen Preisen erhielt er als jüngste Auszeichnung von der Gesellschaft der Staatstheaterfreunde in Braunschweig den „Förderpreis für junge Theaterkünstler 2007“.
Thomas Blondelles besonderes Interesse galt schon immer der Oper. Als Student in Brügge sang er bereits die Hauptpartien (damals noch als Bariton) in Rossinis „Il barbiere di Siviglia“, Purcells „Dido and Aeneas“, und Mozarts „Bastien und Bastienne“, „Don Giovanni“, „Le nozze di Figaro“, „Die Zauberflöte“. In professionellen Produktionen sang er in „The Tempest“ (Youth Opera Festival Utrecht 2002) und Ausschnitte aus „La bohème“ im Opernstudio des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel in der Regie von Christof Loy und „Die Zauberflöte“ (Theater Leuven). 2003 sang er Hans Scholl in Zimmermanns „Die weiße Rose“ am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel sowie 2004 am Grand Théâtre de Luxemburg, diesmal unter Leitung von Udo Zimmermann selbst. 2004 sang er den Baron von Laur in „Der Silbersee“ in Brügge und Gent (De Vlaamse Opera), 2005 den Alfredo in „La Traviata“ in Frankreich und Belgien, den Offizier in „Ariadne auf Naxos“ in Antwerpen und Gent, den ersten Priester bzw. ersten Geharnischten in „Die Zauberflöte“ (Opéra de Toulon). 2006 debutierte er als Cassio in „Otello“ (Braunschweig) und Tamino in „Die Zauberflöte“ (Paris und Normandie). 2007 kreierte der junge Tenor am Théâtre Royal de la Monnaie in der Uraufführung von Benoît Mernier’s „Frühlings Erwachen“ eine der Hauptpartien, Melchior Gabor, und als Ensemblemitglied am Staatstheater Braunschweig sang er u.a. Boris in „Katya Kabanova“.
Thomas Blondelle arbeitet auch als Komponist. Seine Lieder wurden 2000, 2001 und 2002 mit dem jeweils Ersten Preis des „Aquarius Wettbewerb“ für Junge Komponisten ausgezeichnet. 2005 wurde sein Musical „Sarah“ in Brügge uraufgeführt, und 2006 stellte Thomas Blondelle sein erstes Oratorium, Requiem, fertig. 2007 schließlich wurde die Kinderoper „Die weiße Schlange“ in Belgien uraufgeführt, für die Thomas Blondelle das Libretto schrieb.

Martina Dorak

als Komtesse Stasi, Nichte der Fürstin

Die gebürtige Wienerin Martina Dorak schlüpft beim OperettenSommer Kufstein in die Rolle der „Komtess Stasi“. Die Sopranistin studierte bei Prof. Gerhard Kahry von der Hochschule der Stadt Wien Gesang, absolvierte eine klassische Tanzausbildung an der Wiener Staatsoper und nahm Schauspielunterricht am Konservatorium der Stadt Wien.
Ihr erstes Engagement führte sie nach Deutschland mit dem Musical „The Fantasticks“. Darauf folgten weitere Produktionen am Theater an der Wien, so spielte sie etwa in der Uraufführung von „Cats“ (Jemima).
Eine rege Gastspiel- und Konzerttätigkeit führten sie schon fast um die ganze Welt: Im Zuge der Gastspiele der Volksoper reiste sie mehrmals nach Japan, letztens, im Juni 2008 mit der Operette Boccaccio. Auch in Hong Kong, Peking, London, München, Frankfurt und Stuttgart war sie mit einem Lehár/Strauß-Programm zu hören und debütierte als Hanna Glawari („Die lustige Witwe“). Sie gastierte an der Züricher Oper als Valencienne – in dieser Rolle war sie auch bei den Mörbischer Festspielen (1993) zu sehen. Nach den Rollen Klärchen und Ottilie an der Volksoper Wien debütierte sie als Rösslwirtin 2005 in Langenlois. 2006 war sie in Bad Hall als Friederike („Der fidele Bauer“) zu erleben.
Seit einigen Jahren ist Martina Dorak gerngesehener Gast im deutschen Fernsehen, so z.B. bei den Produktionen „Sonntagskonzert“, „Kein schöner Land“ und zuletzt in einer Show mit André Rieu. Im ORF präsentierte sie gemeinsam mit Michael Kraus im Musikantenstadl Highlights aus der Volks-opernproduktion „The Sound of Music“.
Seit 1992 ist Martina Dorak fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Die vielseitige Künstlerin war hier u.a. als Franzi („Ein Walzertraum“), Valencienne („Die lustige Witwe“), Eliza („My Fair Lady“), Maria („West Side Story“), Papagena („Die Zauberflöte“) sowie Adele („Die Fledermaus“), Ottilie („Im weißen Rössl“), Hortense („Der Opernball“) und Arsena („Der Zigeunerbaron“) auf der Bühne zu sehen.


Frank Matthias

Graf Boni Kancsianu, ein Graf und Kumpan Edwins

Frank Matthias studierte an der Berliner Musikhochschule für Musik „Hanns Eisler“ klassischen Gesang.
Er wirkte als Gast an der Komischen Oper Berlin (u.a. Schaunard in La Bohéme), im Konzerthaus Berlin (u.a. Dandini in La Cenerentola), Theater Brandenburg (Leopold, Im weißen Rössl; Kilian in Der Freischütz), Schlossparktheater Berlin (Nardo in Die Gärtnerin aus Liebe), Landestheater Wittenberg (u.a. Guglielmo in Cosi fan tutte), Theater Neustrelitz (Leopold, Im weißen Rössl) und anderen Theatern mit.
Am Metropoltheater Berlin spielte er unter der Intendanz von Rene Kollo mehrere Hauptrollen wie z.B. den Spielmann in „ Schwarzer Peter“.
Zu seinen klassischen Konzertpartien gehören u.a. „Ein deutsches Requiem“ Brahms, „Paulus“ Mendelssohn und „Carmina Burana“ Orff.
Er sang u.a. bei den „Classic Open Air“ Konzerten „Die große Nacht der Operette“ auf dem Berliner Gendarmenmarkt und im Herrenkrug in Magdeburg, wie auch bei den Großkonzerten „Strauß und Meer“ (Gesang und Moderation) auf Usedom und in Heiligendamm, „Klassik im Galopp“ in und auf versch. Gestüten und Rennbahnen und gerade erst beim „Feuerwerk der Melodien“ in der Kölner Philharmonie.
In Seitensprüngen arbeitet Frank Matthias als Synchronsprecher und Moderator, wie auch als Sprecher für Sinfonische Dichtungen bei „Peter und der Wolf“, Prokofjew oder „Der Karneval der Tiere“, Saint-Saens.
1998 spielte er, den Brander in dem Film „Einstein des Sex“ mit Ben Becker unter der Regie von Rosa von Praunheim. Auch im Fernsehen war und ist er zu erleben. Zuletzt bei den Elblandfestspielen in Wittenberge oder im Musikantendampfer von und mit Maxi Arland und Johannes Kalpers.
2001 hatte sein erstes selbst geschriebenes Stück für Kinder: „Wie die Pinguine und der Eisbär gute Freunde wurden“ Premiere im Schauspielhaus am Gendarmenmarkt in Berlin. 2006 folgte die Mitautorenschaft für „Rendezvous mit Mozart“ im Nicolaisaal in Potsdam.

Tünde Frankó

Sylva Varescu, Varieté-Sängerin

Die lyrische Sopranistin Tünde Frankó ist die zentrale Figur dieser Operette, die berühmte Chansonette „Sylva Varescu“.
Tünde Frankó wurde in Budapest, Ungarn, geboren und erhielt ihre Ausbildung an der Franz Liszt Musikhochschule in ihrer Heimatstadt. Tünde Frankó wurde mit sechs Preisen ausgezeichnet, darunter 1998 mit dem „Liszt“-Preis.
Die Künstlerin ist ständiger Gast der Ungarische Staatsoper Budapest, des Städtisches Operettentheater Budapest und der Volksoper Wien. Ihr Repertoire umfaßt:
Susanna („Le nozze di Figaro“), Fiordiligi („Così fan tutte“), Pamina („Die Zauberflöte“), Mimì („La Bohème“), Liù („Turandot“), Manon („Manon Lescaut“), Lauretta („Gianni Schicchi“), Cio-Cio-San („Madama Butterfly“), Maguérite („Faust“), Antonia („Le contes d’Hoffmann“), Micaela („Carmen“), Tatjana („Eugen Onegin“), Rosalinde („Die Fledermaus“) sowie Gräfin Mariza und Lisa („Das Land des Lächelns“).
An der Volksoper Wien debütierte Tünde Frankó in der Saison 2004/05 in der Rolle der Sylva Varescu in der „Csárdásfürstin“.

KS Josef Luftensteiner

Feri v. Kerekes, ein Adeliger und Kumpel Edwins

Der gebürtige Niederösterreicher Josef Luftensteiner studierte Kontrabass und später Gesang am Bruckner-Konservatorium in Linz und an der Musikhochschule Wien. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und bestreitet seit 1981 Konzerte und Liederabende im In- und Ausland.
Luftensteiner war Ensemblemitglied der Wiener Kammeroper und der Oper Graz, wo er u.a. den Barbier von Sevilla, Schaunard („La Bohème“), Silvio („I Pagliacci“), Homonay („Der Zigeunerbaron“) und Boccaccio sang. Im Sommer 2006 war er als „Fideler Bauer“ im Stadttheater Bad Hall und in Berndorf zu sehen.
Seit 1987/88 ist der Bariton Mitglied der Volksoper Wien – hier war er u.a. als Papageno und Sprecher („Die Zauberflöte“), Josef („Wiener Blut“), Dr. Cajus („Die lustigen Weiber von Windsor“), Gouverneur („La Périchole“), Montschi („Ein Walzertraum“), Pappacoda („Eine Nacht in Venedig“), Großfürst („Der Zarewitsch“), Boni („Die Csárdásfürstin“), Dancairo („Carmen“) sowie Vicomte Cascada („Die lustige Witwe“), Leopold („Im weißen Rössl“), von Henrici („Der Bettelstudent“), Max Dettweiler („The Sound of Music“), Frank („Die Fledermaus“), Anton Schnappauf („Der Evangelimann“) und Mauleselmann („Die Kluge“) zu sehen.
Am 30. Mai 2005 wurde Josef Luftensteiner der Kammersänger-Titel verliehen.

Stephan Rehm

als Eugen von Rohnsdorff, Oberleutnant

Stephan Rehm, in der Rolle des Oberleutnants „Eugen von Rohnsdorff“ zu sehen, wurde 1956 in Kassel geborgen. Er erhielt seine Ausbildung zum Opern- und Konzertsänger in München an der Staatlichen Musikhochschule und zum Sprecher beim Bayerischen Rundfunk.
Das erste Engagement führte ihn drei Jahre lang ans Stadttheater Würzburg, wo der junge Sänger erste Erfahrungen sowohl im klassischen Bassfach (Sarastro, Gremin, Coline, u.a.) als auch in Operette, Musical und Schauspiel machte. Es folgten Jahre mit freien Gast-engagements im Opern- und Konzertbereich, die Rehm u.a. nach Japan führten, nach Brüssel, Frankfurt und Los Angeles, nach Salzburg zur Mozartwoche und zu den Sommerfestspielen, nach Italien, Israel und in die Schweiz, zu den Kasseler Musiktagen, ans Leipziger Gewandhaus, ans Dortmunder Konzerthaus, zur Gächinger Kantorei und zum Festival Wien Modern. Stephan Rehm hatte dabei die Gelegenheit, unter den Dirigenten Howard Arman, Sylvain Cambreling, Nikolaus Harnoncourt, Ingo Metzmacher, Helmut Rilling, Markus Stenz u.a. zu musizieren, und mit Regisseuren wie Nicolas Brieger, Ursel und Karl Ernst Herrmann, Peter Mussbach und Werner Schroeter zusammenzuarbeiten. Parallel dazu verlor Rehm die Tätigkeit als Sprecher für Rundfunk und Fernsehen nie aus den Augen und arbeitet heute regelmäßig an seinem derzeitigen Wohnort Wien für den ORF.
Seit 1990 arbeitet Stephan Rehm auch als Sprachcoach für deutsche Aussprache und Dialoggestaltung in deutschsprachigen Opernproduktionen, u.a. regelmäßig bei den Salzburger Festspielen, beim Festival Aix-en-Provence (wo für die nächsten vier Jahre „Der Ring der Nibelungen“ mit Sir Simon Rattle auf dem Programm steht) und an der Wiener Volksoper. Eine weitere berufliche Herausforderung war von 1994-1998 die Leitung der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit am Tiroler Landestheater Innsbruck.

 
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