
Gerd Vogel
als Fürst Ypsheim-Gindelbach, Premierminister von Reuß-Schleiz-Greiz
Er wurde am 12.12.1961 in Leipzig geboren. Nach seinem Schulabschluß folgte eine abgeschlossene Berufsausbildung zum Stahlbauschlosser und im Anschluß ein erfolgreiches Gesangsstudium bei KS Prof. Rudolf Riemer an der Hochschule für Musik ,,Felix Mendelssohn Bartholdy‘‘ in Leipzig. Danach wurde er 1988 an das Opernhaus Halle als lyrischer Bariton engagiert. Seither ist er in vielen Fachpartien zu erleben.
Sein breit gefächertes Repertoire umfasst Oper, Operette, Musical, Konzert-und Lied- Programme sowie Chanson-Abende und Kabarett.
Zu seinen wichtigsten Partien zählen : Mozart (Papageno, Don Giovanni, Figaro, Graf Almaviva, Guglielmo, Publio), Rossini (Figaro, Dandini), Donizetti (Malatesta, Belcore), Lorzing (Zar, Graf Eberbach, Graf Liebenau), Tschaikowski (Eugen Onegin) Puccini (Sharpless, Schaunard, Ping), Orff (König ). Aber auch im Operettenfach zeigt er seine Wandlungsfähigkeit so als Danilo, Prinz Orlofski, Basil Basilowitsch oder Pluto und Aristeus.
Zu seinen letzten Aufgaben gehörten u.a. Rangoni (Boris Godunow), Zettel (Britten’s Sommernachtstraum), Vater (Hänsel und Gretel), Leporello (Don Giovanni), Faninal (Rosenkavalier), Posa (Don Carlos), Alberich (Rheingold), Beckmesser (Meistersinger). Er gastierte an Opernhäusern in Salzburg, Leipzig, Dortmund, Kassel, Karlsruhe, Bremen, Dessau, Darmstadt, Mannheim, Kaiserslautern, Braunschweig.
Für die Titelpartie in Wolfgang Rihm’s Kammeroper ,,Jacob Lenz‘‘ erhielt er bei der Kritikerumfrage der OPERNWELT eine Nominierung zum ,,Sänger des Jahres‘‘. Zur Zeit singt er den Beckmesser am Staatstheater Darmstadt ebenso am Nationaltheater Mannheim, sowie den Alberich (Siegfried) in der Detmolder Ring-Produktion. Zukünftige Aufgaben werden der Alberich in der Ring-Produktion an der Oper Halle sein, sowie der Dr. Schön in Alban Bergs Oper „Lulu".
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Thomas Blondelle
als Balduin, Graf Zedlau, Gesandter von Reuß-Schleiz-Greiz
Im Januar 2009 debutierte Thomas Blondelle an der Deutschen Oper Berlin, wo er in Partien wie Tamino/Die Zauberflöte und Froh/Das Rheingold zu erleben war, 2010/2011 singt er dort erneut Tamino sowie St. Michael/Jeanne d’Arc [Braunfels], Cassio/Otello und Chevalier/Dialogues des Carmelites.
Thomas Blondelle wurde 1982 in Brügge/Belgien geboren, begann im Alter von 14 Jahren mit seiner Gesangsausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt, wo er auch Klavier, Musikwissenschaft, Komposition und Kammermusik studierte. Sein Musikwissenschaftsstudium beendete er 2006 an der Universität in Leuven. Thomas Blondelle besuchte Kurse und Meisterklassen bei Charlotte Margiono, Christof Loy, Tom Krause, Sarah Walker, Helmut Deutsch und José Cura. Zudem wurde er mit Preisen ausgezeichnet: Erster Preis des ‘Axion Classics’ Wettbewerbes 2001, Zweiter Preis beim Gesangswettbewerb ‘Prix Jâcques Dôme’ in Verviers 2002, Preis für “junge hoffnungsvolle Teilnehmer” bei der ‘Viñas Competition’ in Barcelona 2005. In Braunschweig erhielt er den „Förderpreis für junge Thaterkünstler 2007“.
OPER: 2003 debutierte er als Hans Scholl in Zimmermanns Die weiße Rose am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel, sang diese Partie dort erneut 2005 sowie 2004 am Grand Théâtre de Luxemburg. Gastengagements absolvierte er an der De Vlaamse Opera, am Opéras en plein air Paris, Opéra national du rhin Strasbourg sowie der Opéra de Toulon: als Baron von Laur in Kurt Weills Der Silbersee Alfredo/La traviata sowie Tamino/Die Zauberflöte.
Am Staatstheater Braunschweig gab er seine Rollendebuts als Belmonte/Die Entführung aus dem Serail, Boris/Katya Kabanova, Prinz/Die Liebe zu den drei Orangen, Cassio/Otello, in der Titelpartie in Haydn Orlando Paladino und als Balduin Graf Zedlau/Wiener Blut. 2010 debutiert er hier als Eisenstein/Die Fledermaus. Beim Operettensommer Kufstein sang er 2008 Edwin/Die Csardasfürstin, 2009 Camille de Rosillon/Die lustige Witwe und im Sommer 2010 Balduin Graf Zedlau/Wiener Blut.
2007 kreierte Thomas Blondelle eine der Hauptpartien, Melchior Gabor, am Théâtre Royal de la Monnaie, Brüssel, in Benoît Mernier’s Uraufführung Frühlings Erwachen, die er auch im September 2008 in der französischen Erstaufführung an der Opéra national du rhin sang. Ein Mitschnitt dieser Produktion ist auf CD und DVD veröffentlicht und wurde mit dem Diapasond’or ausgezeichnet.
In konzertanten Aufführungen sang Thomas Blondelle beim Klangvokal Musikfestival Dortmund 2009 Sir Hervey/Anna Bolena, bei den Stuttgarter Philharmonikern 2010 Edwin/Die Csardasfürstin und im Konzerthaus Dortmund bzw. der Kölner Philharmonie 2010 Rustighello/Lucrezia Borgia.
DIRIGENTEN: Thomas Blondelle arbeitete bisher mit Dirigenten wie Yves Abel, Marco Armiliato, Maurizio Barbacini, Paolo Carignani, José Cura, Alexander Joel, Michail Jurowski, Jiri Kout, Roberto Rizzi Brignoli, Donald Runnicles, Michael Schønwandt, Lothar Zagrosek.
KONZERT: Thomas Blondelle widmet sich intensiv dem Konzertgesang. Sein Repertoire umfasst neben Bruckners f-moll-Messe, Donizetti Requiem, Händel Messias, Haydn Die Schöpfung, Mendelssohns Paulus, Mozart Requiem, Schubert G-Dur Messe auch Werke von Strawinsky, César Franck und zeitgenössischen Komponisten. Er sang begleitet vom Deutschen Symphonieorchester Berlin und dem RIAS Kammerchor; in einem Gala-Konzert der Oper Nancy, in Hamburg und Sonderburg (Dänemark) sowie bei den Festspielen St. Gallen. Im Mai 2010 sang er erstmals bei den Stuttgarter Philharmonikern.
LIED: Sein Liedrepertoire ist umfangreich und beinhaltet neben den klassischen deutschen Liedzyklen auch ein Lied-Programm Banalités (Lieder von Poulenc und Satie sowie zwei neu komponierte Liedzyklen), die er in Belgien, Frankreich, Deutschland und Luxemburg aufführte. 2007 nahm er für das CD-Lable „Alliuris“ Italienische Kunstlieder von Rossini, Verdi und Tosti auf.
AUSSERDEM: Neben seinen Sänger-Verpflichtungen komponiert Thomas Blondelle. Seine Lieder wurden wiederholt mit dem Ersten Preis des ‘Aquarius Wettbewerb’ für Junge Komponisten ausgezeichnet. Er schrieb ein Musical, Sarah (2005 uraufgeführt), sowie ein großes Oratorium, Requiem (2006). Auch als Regisseur und Librettist ist Thomas Blondelle kreativ.
www.thomasblondelle.be

Annely Peebo
als Gabriele
Nach einem elfjährigen Klavierstudium und der Ausbildung als Chordirigentin begann die gebürtige Estin ihr Gesangsstudium bei Prof. Gerhard Kahry und schloss ihr Studium in Lied- und Opernklasse an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien ab.
Die vielseitige Künstlerin arbeitete mit namhaften Regisseuren wie Franco Zeffirelli („La Traviata“) in Italien, mit Giorgio Strehler („Così fan tutte“) am Piccolo Teatro Milano, mit Robert Carsen (Händels „Orlando“) in Ravenna, mit Dario Fo („Il viaggio a Reims“) an der Finnischen Nationaloper Helsinki und mit Philippe Arlaud („Così fan tutte“) an der Opéra de Nancy sowie mit William Kentridge („Die Zauberflöte“) in Napoli. Auch war Peebo in einer „Cenerentola“-Produktion des Festivals Aix-en-Provence zu hören.
Sie hat mit vielen bedeutenden Dirigenten wie Georges Pretre, Frühbeck de Burgos, Neeme Järvi, Sir Neville Marriner, Claudio Abbado, Ton Koopman, Dennis Russell Davies, Ulf Schirmer, Christopher Hogwood, Stefan Soltesz, Fabio Luisi, Ion Marin, Manfred Honeck, Bertrand de Billy, Ottavio Dantone, Paavo Järvi, Placido Domingo sowie Thomas Hengelbrock, G. Korsten und vielen anderen zusammengearbeitet.
Annely Peebo ist aber auch eine sehr gefragte Barock- und Konzertsängerin und ist mehrfach in der Philharmonie von Berlin, München, Tallinn, Stockholm, Riga, dem Gewandhaus Leipzig, im Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus sowie bei den Salzburger und Bregenzer Festspielen, der Schubertiade und anderen Festivals in Italien, Frankreich, Spanien, Griechenland, Japan, Australien, Russland, Finnland, Schweden, Norwegen, Belgien, Schweiz und Estland aufgetreten.
Ihr umfangreiches Konzert- und Liederabendrepertoire umfasst die wichtigsten Werke von Bach, Händel, Telemann, Mozart, Haydn, Beethoven, Dvorak, Berlioz, Rossini, Schubert, Bruckner, Brahms, Mahler, Schönberg, R. Strauss, Verdi u. a.
Im Herbst 2003 sang Annely Peebo anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des Pontifikates von Johannes Paul II. Beethovens Symphonie Nr. 9 im Vatikan. Im Jahr zuvor moderierte sie in ihrem Heimatland Estland den Eurovision Song Contest in Tallinn. Annely Peebo war Hauptdarstellerin in einem mehrfach preisgekrönten Musikfilm „Les lecons de tenebres“, eine Koproduktion von France 3 und arte.
Beim Savonlinna Festival 2004 war die Mezzosopranistin als Niklaus („Le contes d’Hoffmann“) zu sehen, weitere Höhepunkte waren u. a. ihr Auftritt bei „Christmas in Vienna“ 2006, die Partie Dorabella („Così fan tutte“) am Teatro Carlo Felice Genova und „Ariadne auf Naxos“ am Teatro Massimo Palermo.
In der Saison 2007/08 trat sie u. a. am Teatro La Scala Milano, Teatro San Carlo Napoli, Teatro Carlo Felice Genova, Teatro Regio di Torino auf und gab Liederabende und Konzerte in Wien, Cagliari, Rom, Florenz, Torino, Paris, Madrid, Bonn, Bamberg, München, Stuttgart, Helsinki, Stockholm, Tallinn und in Bregenz.
1997 wurde Annely Peebo Mitglied der Volksoper Wien. Im selben Jahr debütierte sie an der Wiener Staatsoper in „Rigoletto“. Zu ihrem umfangreichen Repertoire an der Volksoper Wien gehören u. a. die Rollen „La Cenerentola“, Hermia („Ein Sommernachtstraum“), Dorabella („Così fan tutte“), Cherubino („Die Hochzeit des Figaro“), Donna Elvira („Don Giovanni“), Mercedes und Carmen („Carmen“), Henri („Der Opernball“), 2. Dame („Die Zauberflöte“), Zaida („Il Turco in Italia“), Hänsel („Hänsel und Gretel“), Sesto („La clemenza di Tito”), Giovanni Boccaccio („Boccaccio“) und Prinz Orlofsky („Die Fledermaus“).
Seit 2005 ist die Künstlerin freischaffend tätig.
In der Spielzeit 2009/2010 ist Annely Peebo wieder als Carmen („Carmen“) und Prinz Orlofsky („Die Fledermaus“) in der Volksoper Wien zu sehen sein.

Martina Dorak
als Demoiselle Cagliari, Tänzerin am Kärntnertortheater
ist gebürtige Wienerin. Die Sopranistin studierte bei Prof. Gerhard Kahry von der Hochschule der Stadt Wien Gesang, absolvierte eine klassische Tanzausbildung an der Wiener Staatsoper und nahm auch Schauspiel-unterricht am Konservatorium der Stadt Wien.
Ihr erstes Engagement führte sie nach Deutschland mit dem Musical „The Fantasticks“. Darauf folgten weitere Produktionen am Theater an der Wien, so spielte sie in der Uraufführung von „Cats“ (Jemima) und „Les Miserables“ (Cosette).
Eine rege Gastspiel- und Konzerttätigkeit führten sie schon fast um die ganze Welt: Im Zuge der Gastspiele der Volksoper reiste sie mehrmals nach Japan, letztens als Adele in der „Fledermaus“. Auch in Hongkong, Peking, London, München, Frankfurt und Stuttgart war sie mit einem Lehár/Strauß-Programm zu hören und debütierte als Hanna Glawari („Die lustige Witwe“).
Sie gastierte an der Züricher Oper als Valencienne - in dieser Rolle war sie auch bei den Mörbischer Festspielen (1993) zu sehen. Nach den Rollen Klärchen und Ottilie an der Volksoper Wien debütierte sie als Rösslwirtin im Sommer 2005 in Langenlois. Im Sommer 2006 war sie in Bad Hall als Friederike („Der fidele Bauer“) zu erleben.
Seit einigen Jahren ist Martina Dorak gern gesehener Gast im Deutschen Fernsehen, so z. B. bei den Produktionen „Sonntagskonzert“, „Kein schöner Land“, „Weihnacht mit dem Bundespräsidenten“ und zuletzt in einer Show mit André Rieu. Im ORF präsentierte sie gemeinsam mit Michael Kraus im Musikantenstadl Highlights aus der Volksopernproduktion „The Sound of Music“.
Seit 1992 ist Martina Dorak fixes Ensemblemitglied der Volksoper Wien. Die vielseitige Künstlerin war hier u. a. als Franzi („Ein Walzertraum“), Valencienne („Die lustige Witwe“), Eliza („My Fair Lady“), Maria („West Side Story“), Hodel und Zeitel („Anatevka“), Papagena („Die Zauberflöte“), Cagliari („Wiener Blut“) sowie Adele („Die Fledermaus“), Ottilie („Im weißen Rössl“), Hortense („Der Opernball“), Frau des Briefträgers & Lehrerin (UA von Elisabeth Naskes „Die feuerrote Friederike“), Maria Rainer („The Sound of Music“), Julie Wermont („Der Graf von Luxemburg“), Arsena („Der Zigeunerbaron“), Beatrice („Boccaccio“), Diana („Orpheus in der Unterwelt“), Frasquita („Carmen“), Giselher („Die lustigen Nibelungen“), und Ännchen („Der Freischütz“) auf der Bühne zu sehen.
In der Spielzeit 2009/2010 ist die Künstlerin u.a. als Toby in der Uraufführung „Antonia und der Reißteufel“ Raka in der Neuproduktion „Die Blume von Hawaii“, sowie als Frasquita („Carmen“), Valencienne („Die lustige Witwe“), Giselher („Die lustigen Nibelungen“), Miss Sarah Brown („Guys and Dolls“), Diana („Orpheus in der Unterwelt“) und Julie Wermont in der Wiederaufnahme von „Der Graf von Luxemburg“ zu hören.
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Thaddäus „Teddy“ Podgorski
als Leopold Kagler - Karusselbesitzer
Der am 19. Juli 1935 in Wien geborene Thaddäus „Teddy“ Podgorski begann seine Laufbahn am Theater, wechselte aber bald zum Rundfunk. Bereits 1953 begann er als Nachrichtensprecher und Reporter beim amerikanischen Sender Rot-Weiß-Rot. 1955 wechselte er in den Aktuellen Dienst des neu gegründeten ORF-Fernsehens und wurde schon bald Leitender Redakteur bei der „Zeit im Bild“.
1967 wurde er vom damaligen ORF-Generalintendanten Gerd Bacher zum Chefreporter befördert. Er entwarf erfolgreiche Sendungen wie „Sportpanorama“ und „An den Boxen“. 1972 avancierte er zum TV-Sportchef des ORF. Podgorski, der u.a. auch als Amateurboxer, Rennfahrer, Sportflieger, Reiter, Radrennfahrer und Liebhaber englischer Oldtimer bekannt geworden ist, behielt diese Position bis zu seiner Bestellung zum ORF-Generalintendanten 1986. Daneben stand er für die Sendungen „Seinerzeit“ und „Jolly Joker“ regelmäßig vor der Kamera. Neben regelmäßigen Abstechern in die Schauspielerei veröffentlichte Podgorski auch Bücher wie „Mohammed Ali“, „Muskeln auf Papier“ sowie das Olympiabuch „Innsbruck und Montreal“.
Nach vier Jahren Amtszeit als ORF-GI hatte Podgorski nicht nur die TV-Regionalisierung vorangetrieben, der ORF hatte auch erstmals wichtige Verträge mit den Rundfunkanstalten Osteuropas geschlossen. Die erfolgreiche Reihe „Universum“ sowie der Ausbau der Programme für den öffentlich-rechtlichen Gemeinschaftssender 3sat gehen ebenfalls auf ihn zurück.
Dem Publikum ist Teddy Podgorski auch als Theaterregisseur und Schauspieler auf der Bühne und im Film bestens bekannt. Er inszenierte Aufführungen des Theaters in der Josefstadt sowie der Wiener Kammerspiele und wirkte unter anderem in Produktionen der Staatsoper, der Volksoper und der Seefestspiele Mörbisch mit.
Dem OperettenSommer Kufstein hält Teddy Podgorski bereits zum vierten Mal als Darsteller die Treue: 2007 als „Frosch“ in „Die Fledermaus“, 2008 als „Leopold Maria“ in „Die Cárdásfürstin“, 2009 als „Njegus“ in „Die lustige Witwe“ und 2010 spielt Podgorski die Rolle des Ringelspiel-Besitzers „Leopold Kagler“.

Renée Schüttengruber
als Pepi Pleininger
Die Sopranistin stammt aus Wien und absolvierte ihre Studien am Konservatorium ihrer Heimatstadt sowie an der Universität für Musik und darstellende Kunst. Ihr musikalischer und stimmlicher Betreuer ist Prof. Gerhard Kahry. 1999 wurde sie mit dem 2. Publikumspreis und dem 3. Jurypreis des 15. Operetten-Nachwuchssänger-Wettbewerbs der „Internationalen Kunstförderung Nico Dostal" ausgezeichnet.
Seit 2003 gehört Renée Schüttengruber zum Ensemble der Wiener Volksoper. Dort singt sie unter anderem folgende Partien: Papagena in „Die Zauberflöte", Sandmännchen/Taumännchen in „Hänsel und Gretel", Esmeralda in „Die verkaufte Braut", Barbarina in „Die Hochzeit des Figaro", Valencienne in „Die lustige Witwe", Stasi in „Die Csardasfürstin", Lisa in „Gräfin Mariza", Mi in „Land des Lächelns", Kriemhild in „Die lustigen Nibelungen" und Pepi in „Wiener Blut". Ab 2008/09 ist die Künstlerin neben weiteren Engagements an der Wiener Volksoper wieder freischaffend tätig.
Zu ihren wichtigsten Gast- und Auslandstätigkeiten in den letzten Jahren zählen Engagements am Gasteig (Eurydike/Orfeus in der Unterwelt), dem Yehudin Menuhin Festival (Klärchen/Weisses Rössl), dem Deutschen Theater München (Hedi/Zwei Herzen im 3/4 Takt), dem Sommerfestival Glyndebourne (Ida/Die Fledermaus) und der Royal Albert Hall in London, dem Opernhaus Graz (2. Niece/Peter Grimes) sowie dem Sommerfestival Langenlois (Lisa/Gräfin Mariza; Miss Mable Gibson/Die Zirkusprinzessin; Klärchen/Weisses Rössl).
Im Sommer 2007 war sie als Pepi in „Wiener Blut" unter der Regie von Maximilian Schell bei den Seefestspielen Mörbisch zu hören. (ORF/3Sat - Übertragung)
2008/09 wurde Renée Schüttengruber durch ihre stimmlichen als auch darstellerischen Fähigkeiten zu „Der steirischen My Fair Lady" an der Grazer Oper und bescherte dem Haus eine umjubelte und ausverkaufte Spielzeit.
Seit 2005 beschäftigt sich die Künstlerin wieder mehr mit Lied und Oratorium, sie sang die „c-moll Messe" von W.A.Mozart und „Die Schöpfung" von Josef Haydn erfolgreich in Mainz.
2010 stellt Renée Schüttengruber ihr erstes Soloprogramm mit dem Titel „QuerFeldEin", unter der Mitwirkung von Burgschauspielerin Ulli Fessl und der Pianistin Midori Ortner, beim Menuhin Festival Gstaad vor.
Seit 2009 singt sie beim Operettensommer Kufstein, Valencienne in „Die Lustige Witwe" und 2010 eine Paraderolle von ihr, nämlich die Pepi Pleininger in „Wiener Blut".
www.schuettengruber.com

Wolfgang Gratschmaier
als Josef, Kammerdiener des Grafen Zedlau
Der gebürtige Steirer studierte Gesang an der Musikuniversität Wien bei Prof. Gerhard Kahry und im Rahmen der Sommerakademie der Salzburger Festspiele bei KS Elisabeth Schwarzkopf.
Sein Weg führte den Tenor vom Stadttheater St. Pölten - über das Grazer Opernhaus und die Prager Staatsoper - 1994 ins Ensemble des Theaters St. Gallen. Wolfgang Gratschmaier sprang im Jahr 2002 an der Volksoper Wien als Josef in „Wiener Blut“, ein Jahr später als Pedrillo in der „Entführung aus dem Serail“ ein - und ist seit der Saison 2003/04 fixes Ensemblemitglied des Hauses.
Gastspiele und Arbeiten in München, Berlin, Tokyo und Gstaad, Film- und Plattenproduktionen sowie eine rege Konzerttätigkeit runden sein vielseitiges Schaffen ab.
Das Volksopernpublikum kennt Wolfgang Gratschmaier u.a. als Pappacoda („Eine Nacht in Venedig“), Josef („Wiener Blut“), Bondy („Die Herzogin von Chicago“), Monostatos („Die Zauberflöte“), Boni („Die Csárdásfürstin“), Xaver Zitterbart („Der Evangelimann“), Basilio („Die Hochzeit des Figaro“), Flute („A Midsummer Night's Dream“), Ximenez („Der Kuhhandel“), Pietro („Boccaccio“), Torquemada („Die spanische Stunde“), Spalanzani / Nathanael („Hoffmanns Erzählungen“), Basilio & Don Curzio („Die Hochzeit des Figaro“), Altoum („Turandot“), Remendado („Carmen“), Merkur („Orpheus in der Unterwelt“), Goro („Madama Butterfly“) sowie Emmerich von Kereszthely („Kehraus um St. Stephan“). In der Saison 2008/09 gehörten u.a. die Partien Remendado („Carmen“), Monostatos („Die Zauberflöte“), Emmerich von Kereszthely („Kehraus um St. Stephan“), Merkur („Orpheus in der Unterwelt“), sowie Konsul Basilowitsch in der Wiederaufnahme „Der Graf von Luxemburg“, Stress in der Neuproduktion „Antonia und der Reißteufel“ und John Buffy in der Neuproduktion „Die Blume von Hawaii“ zu seinen Aufgaben.
www.gratschmaier.de

Eduard Lehmann
Eduard Lehmann wurde 1950 in Innsbruck geboren. Als Sohn eines aktiven Musikers kam er sehr früh mit Musik in Kontakt.
Schon während des Besuchs der Grund- und Berufsschule belegte er am Konservatorium in Innsbruck die Fächer Klavier und Schlagwerk.
In Folge absolvierte er Sologesang und die Lied- und Opernklasse bei Prof. Wolfgang Schubert. Seine weitere Ausbildung erfolgte bei Prof. Andor Kaposy am Mozarteum in Salzburg, bei Maestro Angelo Lo Forese in Mailand, um schließlich bei Prof. Max Hellmann den letzten Schliff zu bekommen.
Von 1969 bis 1976 sag er im Extra- und Hauschor des Tiroler Landestheaters. im selben Haus war er dann bis 1979 als Solist tätig.
Von 1980 bis 1984 setzte Eduard Lehmann seine Sängerkarriere am Stadttheater St. Gallen fort.
Von 1985 bis 1989 ging er wieder zurück an das Tiroler Landestheater und hatte zudem zahlreiche Gastauftritte in Salzburg, Graz, Linz, Wien und Detmold.
Von 1977 bis 1988 war er außerdem ständiges Mitglied des Festspielchores der Bayreuther Festspiele.
Zwischen 1990 und 1999 war sein Stammhaus das Staatstheater am Gärtnerplatz in München
1992 debütierte Eduard Lehmann an der Volksoper und 1993 an der Staatsoper in Wien. In diesem Jahr gab er sein Debüt an der „Deutschen Oper in Berlin“ und am „Königlichen Opernhaus“ in Kopenhagen.
Weitere Häuser: Wiesbaden, Würzburg, Augsburg, Regensburg, Kassel, Graz, Salzburg und Klagenfurt. Weitere Gastspiele führten Ihn von Skandinavien bis Südafrika und Asien.
Lehmann blickt auf eine abwechslungsreiche Karriere zurück mit über 120 gesungenen Rollen in über 3000 Vorstellungen in Oper, Operette und Musical. Zu seinen bekanntesten verkörperten Rollen zählen Leporello, Figaro, Pasquale, Barbier, Boris und Wolfram.
Jedoch nicht nur als Sänger, sondern auch als Regisseur macht Lehmann auf sich aufmerksam. Vor knapp zwei Jahrzehnt begann er erfolgreich Regie zu führen und sorgt seit dem auch mit großem Erfolg für künstlerischen und stimmlichen Nachwuchs.
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KS Josef Luftensteiner
als Graf Bitowski
Geboren in Niederösterreich, war Wiener Sängerknabe, studierte Kontrabass und später Gesang am Bruckner-Konservatorium in Linz und an der Musikhochschule Wien.
Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe, bestreitet seit 1981 Konzerte und Liederabende im In- und Ausland.
Luftensteiner war Ensemblemitglied der Wiener Kammeroper und der Oper Graz, wo er u. a. den Barbier von Sevilla, Schaunard („La Bohème“), Silvio („I Pagliacci“), Homonay („Der Zigeunerbaron“) und Boccaccio sang. Im Sommer 2006 war er als Fideler Bauer im Stadttheater Bad Hall und in Berndorf zu sehen.
Seit 1987/88 ist der Bariton Mitglied der Volksoper Wien - hier war er u. a. als Papageno und Sprecher („Die Zauberflöte“), Josef („Wiener Blut“), Dr. Cajus („Die lustigen Weiber von Windsor“), Gouverneur („La Périchole“), Montschi („Ein Walzertraum“), Pappacoda („Eine Nacht in Venedig“), Großfürst („Der Zarewitsch“), Boni („Die Csárdásfürstin“), Vicomte Cascada und Baron Zeta („Die lustige Witwe“), Leopold („Im weißen Rössl“), von Henrici („Der Bettelstudent“), Max Dettweiler („The Sound of Music“), Anton Schnappauf („Der Evangelimann“), Oberst Pickering („My Fair Lady“), Mauleselmann („Die Kluge“), Frank („Die Fledermaus“), Dancairo („Carmen“), Giacomo Puccini und Yamadori („Madama Butterfly“),Alcindor („La Bohème“) sowie als Ambrosio („Der Barbier von Sevilla“) zu sehen.
Am 30. Mai 2005 wurde Josef Luftensteiner der Kammersänger-Titel verliehen.
In der Saison 2009/2010 steht Josef Luftensteiner u.a. wieder als Dancairo („Carmen“), Frank („Die Fledermaus“), Baron Zeta („Die lustige Witwe“), Oberst Pickering („My Fair Lady“), sowie als Marullo in der Neuproduktion „Rigoletto“ und als Lloyd Harrison in der Neuproduktion „Die Blume von Hawaii“ auf der Bühne der Volksoper Wien. |