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KÜNSTLERISCHE LEITUNG Rudolf Berger 1960 in Basel geboren, wuchs Rudolf Berger in Innsbruck auf. Musik und Theater sind seit seiner Kindheit Teil seines Lebens. Er studierte Musikwissenschaft und Sologesang und erlernte im Tiroler Landestheater als Regieassistent den Theaterberuf von der Pike auf. 1984 führt er mit einer Produktion von Mozarts „La finta giardiniera“ erstmals Regie. Schon 1985 kommt er mit als Chefdisponent an die Opéra de Nice nach Frankreich. Ein Jahr später übernimmt er zudem die Produktionsleitung des Internationalen Opern- und Musikfestivals von Aix-en-Provonce. 1989 holt ihn Michel Glotz für den internationalen Opernbereich in seine Pariser Agentur, wo er sich als Entdecker junger Talente einen Namen macht. Doch schon ein Jahr später kehrt er mit der neuen Direktion Waechter/Holender zurück an die Wiener Staatsoper. Als im September 1994 Hans Gabor plötzlich stirbt, wird Rudolf Berger die Leitung der Wiener Kammeroper, des Festivals Mozart in Schönbrunn und des Belvedere-Gesangwettbewerbs angeboten und es gelingt ihm, diesen Institutionen neue Impulse zu verleihen. 1997 wird Berger als Generalintendant der Opéra du Rhin in Strassburg engagiert, die unter seiner Leitung zum Nationaltheater wird. Zahllose Koproduktionen, Fernseh- und Videoaufnahmen, Einladungen zu Festspielen und Kritikpreise begleiten die Entwicklung des Hauses. 2003 kehrt Rudolf Berger als Direktor der Volksoper nach
Wien zurück, eine Funktion, die er bis 2007 ausübt. |